Maximaler Kunstgenuss mit Minimal Art

Dan Flavins Lichtkunst und Marcia Hafifs Filme im Kunstbau des Lenbachhauses

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Dan Flavin und Marcia Hafif haben sich in den 70er-Jahren neuen Medien zugewandt. Sie bewegten sich in der alternativen Kunstszene von New York City, kannten sich persönlich und hatten einen starken persönlichen Bezug zu München. Erstmals wird nahezu das ganze filmische Werk Hafifs im dortigen Kunstbau gezeigt, der im Licht der Leuchtstoffröhren von Flavins Spätwerk strahlt. In den Workshops „Neon Notes“ bereichern Geräusche und Klänge die Wahrnehmung – zu erleben bis zum 30. September.

Im Frühjahr 1993 besichtigte Dan Flavin eine ganz besondere Baustelle inmitten des U-Bahnkomplexes in München. Ein dunkler, kalter, leicht gekrümmter Raum – über 110 Meter lang, 14 Meter breit und 5,5 Meter hoch, mit 18 Mittelstützen im Abstand von 6 Metern. Er entstand ursprünglich beim Bau der U-Bahn-Strecke für die Olympischen Sommerspiele 1972 (siehe Kasten Seite 19). Zu diesem Raum führt eine 28 Meter lange Zugangsrampe in Stahlkonstruktion mit tragenden Brüstungen. In Stahlhängekonstruktion wurde ein Vortrags- und Videoraum gestaltet, der die Krümmung, die einen Kreis von etwa 1,5 Kilometer beschreiben würde, durch seine runde Form wiederholt. Diese Rotunde hat einen Durchmesser von 8 Metern ...

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BTR Ausgabe 4 2018
Rubrik: Thema: Messen & Ausstellungen, Seite 16
von Eva Maria Fischer

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