Starke Frauen und suggestive Filmbilder
Prominente Frauen standen bei den Salzburger Festspielen vom 21. Juli bis zum 30. August im Zentrum des Interesses: Anna Netrebko als Prinzessin Aida, Lina Beckmann als Kindsmörderin Rose Bernd sowie die drei Darstellerinnen für Wedekinds Lulu – Anna Drexler, Isolda Dychauk und Ariane Labed.
Inszeniert wurden die drei Stücke von Regisseurinnen – wie werden diese starken Frauenfiguren der Theatergeschichte mit Bühnenbild, Projektionen und Licht in Szene gesetzt?
Helga Rabl-Stadler zeichnet seit 1995 als Präsidentin hauptverantwortlich für die Salzburger Festspiele. Diese Saison, nach 47 Berufsjahren, wollte sie ihren Vertrag nicht mehr verlängern, doch der neu verpflichtete Intendant, Markus Hinterhäuser, bat die erfahrene „Außenministerin der Festspiele“ zu bleiben. Macht bedeutet für sie „die Möglichkeit und den Auftrag zu gestalten“; Frauenthemen kommen daher nicht zu kurz. Als erste Frau für die Leitung der Abteilung Schauspiel konnte Bettina Hering gewonnen werden. In dieser Saison feierte sie starke Frauenfiguren, was Helga Rabl-Stadler positiv hervorhebt: „Mich freut es, dass wir mit ,Rose Bernd‘ erstmals ein Stück von Gerhart Hauptmann im Spielplan haben. Er war vom ersten ...
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BTR Ausgabe 5 2017
Rubrik: Thema: Festivals, Seite 26
von Eva Maria Fischer
Konzerte der Sächsischen Staatskapelle haben in der Semperoper eine lange Tradition. Dafür entstanden bereits seit dem 19. Jahrhundert immer wieder sehr aufwendige akustische Einbauten, um dem Publikum ein angemessenes Hörerlebnis zu bieten. Der „Konzertsaal“ genannte Raum auf der Bühne war im Laufe der Zeit vielen Anpassungen unterworfen. Der Autor beschreibt im...
01. Arien und Szenen der Opern-Literatur
Die aufwendige Klassikproduktion „Schloss in Flammen“ im Ehrenhof der Mannheimer Residenz wurde 2017 komplett auf einer dLive C Class C3500 von Allen & Heath gemischt und von der Firma Auditiv aus Kassel bereit- gestellt. „Eine der großen Herausforderungen der Produktion ist, dass wir mit dem Orchester nur die Generalprobe...
Ein elisabethanisches Theater, das den Ärmelkanal überquert, um sich in Frankreich niederzulassen, das ist ungewöhnlich. Das Kulturzentrum „L’Entente cordiale“ (freundschaftliche Verständigung), das im Schloss von Hardelot eingerichtet wurde, baute für sein Sommerfestival stets temporäre Theater. Nun wurde ein fester Holzbau errichtet. Als Hommage an die...
