Psychische Probleme bei Darstellern
Arbeitsplätze müssen hinsichtlich ihres Gefährdungspotenzials für die Beschäftigten beurteilt werden. Damit waren zunächst physische Gefährdungen wie das Unfall- oder Verletzungsrisiko gemeint. Zunehmend rückten auch die psychischen Gefährdungen in den Fokus des Interesses. Auf Initiative von Wolfgang Heuer von der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen wurde nun ein Handlungsleitfaden dazu erarbeitet, der auf der Bühnentechnischen Tagung vorgestellt wurde. Eine kleine Sensation.
Warum?
Ist das Risiko für ein Burnout an einem Arbeitsplatz höher als an einem anderen? Und wenn ja warum? Was macht die spezifischen Belastungen einer Tätigkeit aus? Bisher galt: Der psychisch gesunde darstellende Künstler ist so wünschenswert wie eine stille Nachtigall oder ein schlanker Sumo-Ringer. Stelle ich im Rahmen eines Vortrags die Frage: „Wer von Ihnen glaubt, dass Künstler anfälliger für psychische Störungen sind als der Durchschnitt der Bevölkerung?“, hebt in der Regel die Mehrheit der Anwesenden die Hand. Denn es gibt eine allgemein gängige Überzeugung, dass ein Darsteller, der ohne „Wahnsinn“ auskommt, kein „echter“ Künstler ist. Hierbei wird nicht zwischen beruflichen und privaten Grenzgängen ...
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BTR Ausgabe 4 2018
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 44
von Alina Gause
01. Austausch und Anklang
Auch im 111. Jubiläumsjahr war cast auf der 59. Bühnentechnischen Tagung in Dresden dabei. Wie bereits in den Vorjahren schätzt das Hagener Unternehmen die Besucherqualität als „sehr hoch“ ein. Torsten Simsch, Produktmanager Bühnentechnik, sagte: „Wir schätzen die Gelegenheit sehr, in Ruhe mit den Kunden zu sprechen und sich über...
Dan Flavin und Marcia Hafif haben sich in den 70er-Jahren neuen Medien zugewandt. Sie bewegten sich in der alternativen Kunstszene von New York City, kannten sich persönlich und hatten einen starken persönlichen Bezug zu München. Erstmals wird nahezu das ganze filmische Werk Hafifs im dortigen Kunstbau gezeigt, der im Licht der Leuchtstoffröhren von Flavins...
Im Sommersemester 2016 wurden an der Hochschule Coburg aus Architektur und Bauingenieurwesen 14 Entwürfe zum Thema „Ausweichspielstätte für das Landestheater“ erarbeitet. Das Raumkonzept von Isabell Stengel und Anders Macht, ein Globe-Theater, wurde noch Ende 2016 als zu teuer von der Stadt abgelehnt. Nun soll der Rundbau doch realisiert werden.
Seit Jahren ist...
