Neu belebt
Wie wird Theatergeschichte lebendig erhalten oder wiederbelebt? Dazu stellen wir in dieser Ausgabe Projekte aus ganz unterschiedlichen Bereichen vor. Eingangs dürfen Sie sich an opulenten Aufnahmen und historischen Zeichnungen zur Fülle des Barocktheaters erfreuen: Das Markgräfliche Opernhaus Bayreuth von 1748 wurde im April wiedereröffnet. Im Zuge der Sanierung für den Museumsbetrieb ist eine Gassenbühne nach einem Bühnenbildentwurf von Carlo Galli da Bibiena rekonstruiert und teilweise neu interpretiert worden.
Im Markgräflichen Opernhaus wurde viel Holz verbaut, aber auch andernorts hat das klassische Material jetzt wieder Konjunktur. So wurde in Avignon ein komplettes Theater aus Holz errichtet – die Ersatzspielstätte für das in Sanierung befindliche Opernhaus. Aus Spar- aber auch aus historischen Gründen wurden für die Bestuhlung nicht mehr verwendete Sessel diverser europäischer Opernhäuser gesammelt und verleihen dem Saal besonderen Charme. Dass Holz wieder als Baumaterial für Opern genutzt werden kann, hat natürlich auch mit verbesserten Möglichkeiten des Brandschutzes zu tun. Manchmal haben diese aber auch schwerwiegende Folgen, wie Überflutungen der letzten Zeit zeigten. ...
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BTR Ausgabe 3 2018
Rubrik: Auftakt, Seite 1
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Begleitend zur Light + Building findet in Frankfurt/Main und Offenbach alle zwei Jahre die Luminale statt, ein Lichtfestival, das in der ganzen Stadt veranstaltet wird. Im Fokus steht Licht- und Medienkunst, die sich unterschiedlicher Formate und Verfahren wie Videomapping, Fotografie, Installation oder Multimedia bedient. Unser Autor stellt einige dieser...
In dem Theaterstück „Medea²“ nähern sich das Theater Osnabrück und das Teatro Avenida aus Maputo dem Medea-Mythos von seinen Anfängen bis zur Moderne. Schauspielleiter Dominique Schnizer hat das gewaltvolle antike Stück mit Darstellern aus beiden Ensembles in Szene gesetzt. Die schwarze Medea in Deutschland trifft auf ihr Spiegelbild – die weiße Medea in Mosambik....
Der Gasometer in Oberhausen ist bekannt für seine großformatigen Kunstprojekte. Daneben bietet er aber auch immer wieder Raum für thematische Ausstellungen aus den Bereichen Natur und Technik. Gegenwärtig hängt eine Skulptur des Matterhorns kopfüber in der 117,5 m hohen Halle und ist das Herzstück der Ausstellung „Der Berg ruft“. Unsere Autorin ist dem Ruf gefolgt...
