Magazin 2/2018
Globe-Theater in Berlin
Der Gründer der Berliner Shakespeare Company, Christian Leonhard, will möglichst noch in diesem Jahr ein Globe-Theater in Charlottenburg eröffnen. Im Januar erhielt er von der Bezirksversammlung die Zusage, es im Österreichpark am Spreeufer zu errichten. Der hölzerne Theaterrundbau nach Londoner Vorbild stammt aus Schwäbisch Hall und wurde dort 16 Jahre lang mit Stücken von Shakespeare bespielt. Als der Bau vor zwei Jahren einem festen Gebäude weichen musste, sicherte sich Leonhard die Konstruktion und lagerte sie ein.
Der Wiederaufbau an der Spree würde nach seiner Einschätzung vier bis sechs Wochen dauern, 850.000 Euro seien für das Projekt nötig.
Kultur stärken
Die neue große Koalition will nach den Worten der ehemaligen und künftigen Kulturstaatsministerin Monika Grütters die Kulturpolitik neu ausrichten. Museen, Theater und Initiativen sollen auch in der Region stärker gefördert, kulturelle Angebote leichter zugänglich werden. Sogar ein Einstieg in den kostenfreien Eintritt zu wichtigen Kultureinrichtungen ist geplant. Kultur hätte eine fundamentale Bedeutung als Brückenbauerin in einer vielfältigen Gesellschaft, betonte die 56-jährige ...
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BTR Ausgabe 2 2018
Rubrik: Fokus, Seite 12
von Red.
In Hildesheim fand vom 25. bis zum 28. Januar 2018 zum zweiten Mal ein Lichtkunstfestival statt, das sich jetzt dank langfristiger Förderung des örtlichen Energieversorgers EVI zu einem zweijährlichen Event etabliert. Über 40 Installationen waren zu sehen – wegen der Jahreszeit mehr innen als außen. Parallel trafen sich auf einer internationalen Konferenz...
The English theatre tradition goes back to Shakespeare, whereas German theatre building goes back to the Italian model. In the second half of the past century, traditions were questioned everywhere. New concepts with frontal stages and large foyers were built, resulting from an international dialogue. In his essay, the author shows the relation between theatre...
Zu dieser Spielzeit startete der neue Intendant Anselm Weber mit einem ehrgeizigen Spielplan. Neben aktuellen Stücken wurde die Frage „Was hat Shakespeare uns heute noch zu sagen?“ in zwei Inszenierungen beleuchtet, „Richard III“ und „Romeo und Julia“. Für beide schuf der Bühnenbildner Stéphane Laimé ganz unterschiedliche Bühnenräume, in beiden Inszenierungen aber...
