Büchermarkt 5/2018

Bühnentechnische Rundschau - Logo

Das Theater der Ruhrtriennale
Die ersten sechzehn Jahre
von Guido Hiß, Robin Junicke, Monika Woitas, Sarah Heppekausen (Hrsg.)
392 Seiten · 156 farbige Abbildungen 15,8 × 23,5 cm · Broschur
ISBN 978-3-7455-1008-9
ATHENA-Verlag, Oberhausen 2018
EUR 20,00 

Die Wurzeln der Ruhrtriennale -(siehe Seite 34) liegen in der Inter-na-tionalen Bau-ausstellung (IBA) Emscher Park: Sie verwandelte von 1989 bis 1999 die Industrielandschaft der stillgelegten Zechen und Stahlwerke in der Emscher-Ruhr-Region zu einer Kulturlandschaft.

In über 100 Projekten wurden unter der Leitung von Karl Ganser Indus-trieflächen und -gebäude erhalten, umgebaut oder einer neuen Nutzung zugeführt, wie Tanja Martin in dem vorliegenden Buch schreibt. Vorrangiges Ziel sei dabei gewesen, dass die ehemalige Nutzung erkennbar bleibt, aber gleichzeitig eine neue ermöglicht werden sollte. Zu den Ergebnissen zählen u. a.
das Gasometer in Oberhausen, die Zeche Zollverein in Essen – und die Jahrhunderthalle Bochum. Schon während der IBA gab es dort Konzerte von den Bochumer Symphonikern oder auch der freien Szene. Nach dem Ende der IBA war jedoch eine regelmäßige Nutzung mit einer möglichst breiten und überregionalen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent der Bühnentechnischen Rundschau? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Bühnentechnische-Rundschau-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Bühnentechnische Rundschau

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

BTR Ausgabe 5 2018
Rubrik: Lesen, Seite 66
von

Weitere Beiträge
HCL – neu gesehen und definiert

Nicht nur auf der Light-Buildung und auf der Prolight + Sound in Frankfurt machte der Begriff HCL (Human Centric Lighting) die Runde. Auf der Licht 2018, einem Kongress der deutschsprachigen Lichttechnischen Gesellschaften in Davos im September, wurde er wieder diskutiert. HCL ist ein ganzheitlicher Ansatz der Beleuchtung, bei dem das menschliche Wohlbefinden im...

The Aim: A Compact Auditorium

Whenever we argue about what makes the perfect theatre, we can usually agree that its primary purpose is to conjure the best possible relationship between actors and audience. What makes some better than others in conducting energy and generating atmosphere is more debatable, but I would argue that irrespective of scale or style, chief amongst the essential...

Das Ziel: ein kompakter Zuschauerraum

Bei einem perfekten Theater ist das Wichtigste die direkte Beziehung zwischen Darsteller und Publikum, findet Architekt Steve Tompkins und entwarf mit seinem Team ein modulares Theater als Prototyp für einen kompakten Zuschauerraum. Er hatte Glück und fand einen Auftraggeber für seine Idee. Das private Bridge Theatre wurde in ein schon fertiges Wohnhaus gesetzt –...