Friedlich. Fröhlich. Frech.
Das Zitat „Race, Class, Gender“ aus dem Stück „The Making-of“ kann als Leitmotiv des diesjährigen Theaterfestivals Radikal jung in München dienen. Das Festival war vom 28. April bis zum 7. Mai ein lebendiger Beweis für das friedliche Miteinander verschiedener Kulturen, Religionen und Lebensmotive. Dabei standen das ehrliche Interesse am Mitmenschen und eine neue Lust an Komik und Körpereinsatz im Vordergrund. Bravourös unterstützte das Bühnenbild die jeweiligen Inszenierungen.
Radikal jung: Das bezog sich in den 1980er- und 1990er-Jahren auf den damaligen Newcomer der Münchner Kammerspiele, Christian Stückl aus Oberammergau. In „Theater heute“ wurde er zum Nachwuchsregisseur des Jahres 1992 gewählt. Als Intendant des Münchner Volkstheaters rief er vor 13 Jahren das Radikal-jung-Festival ins Leben. Mittlerweile ist der 56-Jährige ein erfahrener Theatermacher. Das bewies der gelernte Holzbildhauer einmal mehr mit seiner politisch engagierten Haus-Inszenierung „Nathan der Weise“ von Gotthold Ephraim Lessing, die außerhalb des Wettbewerbs wieder in dieser Spielzeit lief.
Eingeleitet wurde am 28. April das Radikal-jung-Festival mit einer anderen Version des Lessing’schen dramatischen ...
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BTR Ausgabe 3 2017
Rubrik: Thema: Produktionen, Seite 22
von EVA MARIA FISCHER
The documenta is the world’s leading exhibition of contemporary art, held every five years in Kassel, Germany. This year, for the first time since its inception in 1955, it gained an additional location – one part of the exhibition was shown in Athens from 8 April to 16 July, while the second part opened on 10 June in Kassel, for the traditional 100 days....
The recent stage ꟾ set ꟾ scenery showed all facets of stageworld-building and provided ample opportunity to discuss them in numerous talks and roundtable discussions. To round off this year’s successful conference, the most outstanding “stageworld-builders”, whose productions testified to the almost boundless range of constructive solutions for artistic ideas, were...
The Royal Festival Hall was inaugurated in 1951 as part of the Festival of Britain. The building was widely hailed as a standard-bearer for the new, collective, social Modern architecture. its near-symmetrical massiveness and stand-alone situation linked it still to the nineteenth-century tradition of the grand public building, unlike the frothy exhibition...
