Vorschau - Impressum (6/2019)
Punkt 9 des Manifests von Milo Raus neuem NTGent legt fest, dass mindestens eine Produktion pro Spielzeit in einem Kriegsgebiet ohne kulturelle Infrastruktur geprobt und aufgeführt werden muss. Was bringt der erste Ernstfall: «Orest in Mossul»?
Peter Simonischek kann auf stolze 50 Jahre in Ensembles von St. Gallen über Bern und Düsseldorf nach Berlin und Wien zurückblicken: ein Gespräch
Senkrechtstart: Cennet Rüya Voß wurde 1992 in Alanya geboren, wuchs in Bremen auf, studierte Schauspiel in Frankfurt/M.
und spielt seit 2016 am Düsseldorfer Schauspielhaus: ein Porträt
Theater heute 7/2019 erscheint am 28. Juni
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-heute
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Ve ...
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Theater heute Juni 2019
Rubrik: Service, Seite 64
von
Die piekfeine «Kronenhalle» mit weißen Tischtüchern und Kunst an den Wänden, der etwas weniger schicke, dafür architektonisch cool geschwungene Kiosk am Bellevue-Platz, die primärfarbenen Kuben von Le Corbusiers «Heidi-Weber-Haus» im Seefeld und ein Pornokino von der Langstraße: Aleksandar Denic spielt mit seiner Drehbühne im Pfauen ganz auf Zürich, ein mit sich...
Da steht, in tiefem Bühnenschwarz auf weißem Grund: Othello. Der nackte Leib rot eingefärbt von Kopf bis Fuß. Markiert, aber nicht schwarz, sondern blutrot. So beginnt zu wummernden Beats (Ludwig Wandinger) vom zentral über Olaf Altmanns leerer Bühne thronenden, göttergleichen Schlagzeug Michael Thalheimers «Othello» am Berliner Ensemble. Was will das Rot uns...
Ein wenig verwundert es schon, dass das Nationaltheater Mannheim jetzt ausgerechnet Heinrich Bölls «Ansichten eines Clowns» auf die Bühne bringt, einen Roman, dem der Mief der 1950er Jahre anzuheften scheint und der satt ist an gutmenschlicher Moral und Empörung, die heute nicht mehr so recht en vogue sind. Doch der passionierte Nonkonformist Hans Schnier, aus...
