Ein schwarzes Loch

... ist die Zukunft im Jahr 2028, die Andres Veiel und Jutta Doberstein nach einem gründlichen Recherche-Vorlauf im Deutschen Theater antizipieren: «Let Them Eat Money»

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Vor einem Jahr wurde das hochambitionierte Projekt aufgesetzt, mit der Frage aller Fragen, vor der sich unsere Gegenwart (und die politischen Institutionen) so erfolgreich (und vermutlich fol­genreich) drücken: «Welche Zukunft!?» Wohin wird das führen, zehn Jahre weitergedacht, was längst schon tiefste Verunsicherung auslöst, Big Data, Klimawandel, der Zerfall der europäischen Union, Migrationswanderungen, you name it? Ein ganztägiges «Labor» im Deutschen Theater, 13 Wissenschaftler, 250 Teilnehmer, versuchte faktenbasiert zu benennen, was werden könnte, was zu befürchten sei.

Und, so die Agenda: was wie zu gestalten sei. Die Dynamik der Workshops muss schon da stark in Richtung Dystopie gegangen sein. Im April 2018 folgte ein zweitägiges Symposium im Humboldt-Forum, um «mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kultur, Aktivismus und Wissenschaft in verschiedenen Workshops neue Modelle von Arbeit und Lohn, Governance und Partizipation zu erarbeiten und auf Umsetzbarkeit zu überprüfen». 

Nur die besten Absichten!

Aus den so gewonnenen Einsichten fügten An­dres Veiel und Jutta Doberstein ihr Stück «Let Them Eat Money» zusammen, der Versuch, tatsächlich eine Geschichte zu erzählen, ...

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Theater heute November 2018
Rubrik: Aufführungen, Seite 14
von Barbara Burckhardt

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