«Tanzt die Kulturprogramme weg!»
Judith Engel Mag Meese eigentlich Schiller?
Jonathan Meese Schiller ist «Totalstspiel». Schiller spielt, Schiller vitalisiert. Schiller ist ohne Ideologie. Meese mag Schiller, weil Schiller Distanz ist. Schiller ist keinerlei soziale Nähe, Schiller ist kein soziales Netzwerk, Schiller ist kein Kulturkampf, kein Straßenkampf und kein Klassenkampf. Meese mag Schiller totalst und hält Distanz. Meese mag Schiller so sehr, dass Meese niemals vor Schiller «niederknien» würde, das ist größte Liebe.
Meese kann vor Schiller nur totalstrespektvollst «strammstehen».
JE Warum?
Meese Schiller ist, wie Meese ein «Bauernopfer» der Ideolog(I)en, ist doch grandios, da muss man durch. Schiller ist, wie Meese oder Alex de Large, vollkommenster Realitätsverweigerer. Schiller ist «totalste UNWÄHLBARKEIT».
JE Ist Schiller wie Meese «Ameise der Kunst»?
Meese Schiller ist natürlichst, wie Meese Ameise. Schiller metabolisiert ... Schiller ist Ameisenhaufen, Ameisensäure, Ameisenstaat und Ameisenmeesi. Schiller ist Chefsache «Kunst», also «Erzdrohne». Schiller ist BABYANIMALISMUS der «ERZKUNST».
JE Schiller verortet man eher im Spiel als im Tanz. Was kann Tanz, was Spiel nicht kann oder ist es dasselbe?
Me ...
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Theater heute August/September 2013
Rubrik: Foyer, Seite 1
von Judith Engel
Aachen, Grenzlandtheater
18.8. Goethe, Wahlverwandtschaften
R. Jens Pesel
26.9. Higgins, Harold und Maude
R. N.N.
Aachen, Theater
19.9. Daisey, Agonie und Ekstase des Steve Jobs
R. Jens Dierkes
20.9. Woolf, Orlando
R. Paul Georg Dittrich
22.9. Shakespeare, Hamlet
R. Christina Rast
Aalen, Theater der Stadt
28.9. Riml, Der Junge auf dem Baum (DE)
R. Winfried Tobias
28.9. Hornby,...
Für die Briten ist ihre Monarchie nicht nur kuschelige Tradition, die mit ihren Skandälchen, guten Taten und Schwangerschaften die Regenbogenpresse beglückt, sondern auch immer wieder knallharter Wirtschaftsfaktor. Alle Jahre wieder wird öffentlich diskutiert, wie viel die Queen und ihr Clan den Steuerzahler kosten; regelmäßig hält man dagegen, wieviel Mehrwert sie...
Tatjana Winter (Ursina Lardi) heißt so, weil sie der Tatjana aus Puschkins «Eugen Onegin» nachgebildet ist, insbesondere Tschaikowskis Opern-Version; denn ihre Mutter (Borjana Mateewa) ist wiederum von Beruf Opern-Sängerin und muss als so eine Art prekäre Zweitbesetzung um den ganzen Globus jetten, um sich immer wieder als Zweitbesetzung bereit zu halten. Manchmal...
