La Chemise Lacoste
Personen
Felix
Tobi
Philipp
Sechs Brüder
Mädchenchor
Ausrufer
Sebastian
Kay
Partygäste
No love lost. No love lost.
Joy Division
FELIX-SZENE
Bruder 2 jetzt kommst du heraus aus den schlechten Verhältnissen
Felix für das ganze schlechte Verhältnis ist kein Geld nur für jeden siebten einer Familie und der Staat hat eben mich gewollt
Bruder 1 versteht sich
Felix mich hat er gewollt mich allein
Bruder 5 dich allein
Bruder 4 will er uns nicht auch ein bisschen
Felix der Staat kann doch nicht jeden aufsteigen lassen wo käme der Staat denn hin wenn er jeden nach oben ließe für jeden reicht es nunmal nicht das ist doch einzusehen dass ich aufsteige ist mithin eine Auszeichnung für die ganze Familie sagt der Staat
Bruder 2 wir sind damit auch ausgezeichnet stimmts
Felix sagt doch mal juchu
Brüder …
Felix und zum Dank will ich immer staatstreu bleiben und auch mal ein Fähnlein schwenken wenn nötig
Bruder 1 du wirst ab sofort ein feiner Mensch
Felix weil ich es verdient hab weil ich es als Einziger von uns verdient hab ein feiner Mensch zu werden und der Staat hat das erkannt weil er der beste aller möglichen Staaten ist
Bruder 2 und dann wirst du herabschauen auf uns was vernünftig ist wir sind ...
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Theater heute April 2015
Rubrik: Das Stück, Seite 99
von Anne Lepper
Lars Eidinger und Shakespeare, das ist mittlerweile: eine Popstargeschichte. 233-mal, vermerkt ehrfürchtig der nicht eben Theater-affine «Spiegel», dem «Richard III.», nein: Eidinger!, sogar eine Vorberichterstattung wert war, 233-mal hat er Hamlet gespielt, weltweit. Immerhin sei er ja, sagt der «Spiegel», sage Lars Eidinger, nicht weniger als «der beste...
Es fällt schwer, nicht bei allem, was das Volkstheater Rostock derzeit produziert, sogleich den beklemmenden Doppelsinn zu vernehmen. Das war schon so beim Spielzeitauftakt im September 2014 mit Wilhelm Dieter Sieberts Mitmach-Oper «Untergang der Titanic», die mit ChoristInnen in Totenkopfmasken eine weitere Saison Existenzkampf in kulturpolitisch schwerer See...
Hast Du die ‹Situation mit ausgestrecktem Arm› im HAU gesehen?», fragt mich eine Kollegin nach dem Eröffnungstag des 100° Berlin Festivals. «Das soll nämlich richtig gut gewesen sein.»
Mit großer Wahrscheinlichkeit löst diese Frage beim Vier-Tage-Marathon des freien Theaters ein Krisengefühl aus. Die Gefragte saß zu diesem Zeitpunkt beispielsweise im Shuttle zu...
