Alles auf Zukunft

Mit Aki Kaurismäkis «Mann ohne Vergangenheit» wird das Kleine Haus des Dresdner Staatsschauspiels nach siebenjähriger Umbauphase wiedereröffnet

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Es gibt Ereignisse, die grenzen in diesen Zeiten, da das Wünschen nicht mehr hilft, an ein Wunder. Ringsum werden Theater von Sparzwängen gepeinigt, es wird geschlossen und gedrosselt, ganze Sparten verschwinden, Spielpläne schrumpfen. Just da öffnet ein schon fast aufgegebenes Theater wieder seine Pforte: in sachbezogener Schlichtheit und höchstmöglicher technischer Funktionstüchtigkeit. 

Am 15. Januar wurde das Kleine Haus des Dresdner Staatsschauspiels nach einer siebenjährigen Rekonstruktionsphase wiedereröffnet.

Zwar schwelge, so erinnert Intendant Holk Freytag in seiner Begrüßungsrede, die sächsische Landeshauptstadt in einem «Kulturwunder»: Der Eröffnung des Kupferstich-Kabinetts und des Grünen Gewölbes wird in absehbarer Zeit die Weihe der wiederhergestellten Frauenkirche folgen. Dennoch: Ein wie neu wirkendes Theaterhaus der Öffentlichkeit übergeben zu können, das berechtigt zu heiterem Optimismus. 10,6 Millionen Euro hatte der sächsische Staatsminister für Finanzen spendiert, 4,2 Millionen davon wanderten allein in die Erneuerung der technischen Anlagen – Heizung, Lüftung, Elektrotechnik, Beleuchtung und Bühnentechnik. Stolz sind Dresdens Stadtväter auch, dass die ...

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Theater heute März 2005
Rubrik: Magazin, Seite 69
von Erika Stephan

Vergriffen
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