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Wiener Festwochen 2008: dokumentarisches Theater aus aller Welt und Buhrufe für den Intendanten

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Das Wichtigste zuerst: Luc Bondy macht weiter. Der Vertrag des Wiener Festwochenintendanten wurde um weitere drei Jahre, bis 2013, verlängert. Bekannt gegeben wurde die Personalie mitten im Trubel der Festwocheneröffnung und kurz vor dem Pfingstwochenende – der ideale Zeitpunkt, wenn man sich öffentliche Diskussionen ersparen will. Tatsächlich wurde die Verlängerung in den Wiener Medien routiniert durchgewunken; was auch kein Wunder ist: An die alle drei Jahre fast wortgleich formulierte Presseaussendung hat man sich hier längst gewöhnt.



2013 wird Luc Bondy fünfzehn Jahre lang an der Spitze der Festwochen gestanden sein – seit 1998 als Mitglied eines dreiköpfigen Direktoriums (gemeinsam mit Hortensia Völckers und Klaus-Peter Kehr), seit 2001 als alleinverantwortlicher Intendant. Ist Bondy für die Festwochen wirklich so wichtig? Kommt darauf an, aus welcher Perspektive man’s betrachtet. Aus Sicht der Politiker dürfte der Glam-Faktor im Vordergrund stehen: Der Name Bondy schmückt Wien und die Festwochen. Tatsächlich ist der Intendant der jüngste – und zugleich einer der letzten – Vertreter der «Großregisseure» aus den 70er und 80er Jahren. Stein schwebt längst in anderen Sphären, ...

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Theater heute August/September 2008
Rubrik: Festivals, Seite 28
von Wolfgang Kralicek

Vergriffen
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