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Comic-Künstler Nicolas Mahler adaptiert «Der fremde! störenfried der ruhe eines sommerabends der ruhe eines friedhofs» von Elfriede Jelinek

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Eine junge Wienerin, die ich nicht persönlich kenne, Frl. Elfriede Jelinek, würde noch gern was schreiben.» Das vermeldete der ebenfalls junge, seit seiner «Publikumsbeschimpfung» aber schon deutlich prominentere Peter Handke 1968 dem Residenzverlag. Er akquirierte gerade Autor*innen für die lesenswerte Anthologie «Der gewöhnliche Schrecken. Horrorgeschichten», mit dabei Thomas Bernhard, Peter O. Chotjewitz, Peter Bichsel, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker.

Jelinek schrieb und landete einen Volltreffer, gemessen an Handkes Maßstäben für zeitgenössischen Horror: Nach George A.

Romeros Kinomeilenstein «Night of the Living Dead», der ja auch eine Parabel über die Selbstzerfleischung der westlichen Gesellschaft war, sollten die Schauergeschichten «Horror nicht als Inhalt» abbilden, sondern «als Methode, darüber zu schreiben, und zwar nicht stupid realistisch». Jelineks Beitrag, den der für seine Literaturadaptionen bekannte Comic-Künstler Nicolas Mahler jetzt wiederentdeckt und für die Carlsen-Comic-Reihe «Die Unheimlichen» als Graphic Novel gezeichnet hat, heißt «Der fremde! störenfried der ruhe eines sommerabends der ruhe eines friedhofs». 

Schon der seltsame Dreifach-Genitiv im ...

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Theater heute Dezember 2018
Rubrik: Büchermagazin, Seite 66
von Cornelia Fiedler

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