Freundliches Feuer
Es geht um den Krieg an sich und Figuren, die in heutigen kriegerischen Situationen eine Rolle spielen können. Der Marineinfanterist Tom zum Beispiel könnte in einem Nato-Einsatz unterwegs sein. Scharfschütze Sky dagegen würde sein «Geschäft» aus dem Hinterhalt wohl eher in bürgerkriegsähnlichen Situationen ohne NATO-Beteiligung erledigen. Tom allerdings hat genug vom Krieg. Er ist der einzige Überlebende einer Kompagnie, die von der eigenen Luftwaffe bombardiert wurde.
Nach dem «friendly fire» irrt er traumatisiert durch verwüstetes Kriegsgebiet, trifft auf Sky und weiß nicht, dass seine beiden Schwestern in der Heimat an einem zynischen Campspiel teilnehmen. Als Gewinn der TV-Simulation winkt die Teilnahme an einem Kriegseinsatz. Eigentlich suchen Gloria und Ellen ja ihren Bruder, vielleicht wollen sie aber doch die Härte des Krieges erleben und kosten im Kriegscamp schon mal vor.
Ähnlich widersprüchlich ist auch die Kriegsreporterin Helena angelegt, bei der man nicht so genau weiß, ob sie seriös unterwegs ist, oder den Krieg so arrangiert, dass er gut ins Bild passt. Und Laif, der Chef einer Hilfsorganisation, entpuppt sich als knallharter Geschäftsmann, der die Leichen von ...
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