Uraufführungen und Erstaufführungen der Spielzeit 2005/2006

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Uraufführungen

A Juri Andruchowytsch Orpheus Illegal (Düsseldorfer Schauspielhaus)

B Martin Baltscheit Schneewittchen darf nicht sterben (Düsseldorfer Schauspielhaus) und Winterzirkus (Forum Freies Theater Düsseldorf) ·· Igor Bauersima Boulevard Sevastopol (Burgtheater Wien) und Oh, Die See! (Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und Lucie de Beaune (Schauspielhaus Zürich) ·· Marc Becker Weltuntergänge (Staatstheater Mainz) und Jung und unschuldig (Arbeitstitel, Theater Erlangen) ·· Sigrid Behrens, Andreas Sauter, Mirjam Strunk TraumStadtSaga 1–3 (The

ater Aachen) ·· Sigrid Behrens FALLEN (Staatstheater Karlsruhe) und Sigrid Behrens/Jan Dvorák das Mädchen aus dem Eis (Das Meininger Theater) ·· Paul Binnerts Allein das Meer (Thalia Theater Halle) ·· Frédéric Blanchette Der Sicherheitsabstand (Stadttheater Bern) ·· Simone Borowiak Das Sofa (Theater Magdeburg) ·· Thomas Brasch Und über uns schliesst sich ein Himmel aus Stahl (aus: Vor den Vätern sterben die Söhne, Deutsches Theater Berlin) ·· Franz Buchrieser EisenherzProtokolle (Schauspielhaus Graz) ·· Sascha Bunge nach Grahame Der Wind in den Weiden und nach Ende Macht nichts (Theater an der Parkaue Berlin) ·· Oliver Bukowski NACH DEM ...

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Theater heute Jahrbuch 2005
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 166
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Weitere Beiträge
Wörter-See

Der Wunsch, einen eigenen Tod zu haben, wird immer seltener. Eine Weile noch, und er wird ebenso selten sein wie ein eigenes Leben. Man stirbt, wie es gerade kommt; man stirbt den Tod, der zu der Krankheit gehört, die man hat (denn seit man alle Krankheiten kennt, weiß man auch, dass die verschiedenen letalen Abschlüsse zu den Krankheiten gehören und nicht zu den...

Vier Jahrzehnte

Als der englische Bankier Henry Hoare in den Jahren nach 1740 seinen Traum einer heroischen Idylle ohne Wiederkehr in der Park- und Seenlandschaft von Sourhead zu verwirklichen begann, gehörte der Bau einer aus mehreren Höhlen errichteten Grotte zu diesem Entwurf eines künstlichen Paradieses. Eine Welt wie vom Anbeginn der Zeiten, als die Menschen noch mit den...

Wie der Mond das Meer bewegt

Endlich ein neues Stück, das es wagt, den Mikrokosmos der (Klein-)Familie und der weitgehend belanglosen Beziehungsproblematiken zu überwinden. Ein in vieler Hinsicht politisches Stück. Ein Volksstück, obwohl der Autor es gar nicht als solches benennt. Ein Theaterstück, das eine bisher literarisch kaum beachtete, aber stetig wachsende Volksschicht in den Blickpunkt...