Statements

von Matthias Lilienthal, Stefanie Carp, Stefan Hilterhaus, Frie Leysen, Christophe Slagmuylder, Lois Keidan, Carena Schlewitt, Kathrin Tiedemann, Veronica Kaup-Hasler, Shermin Langhoff, Niels Ewerbeck, Amelie Deuflhard, Thomas Frank und Haiko Pfost

Theater heute - Logo

Matthias Lilienthal, 1992–1999 Chef­dramaturg an der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz unter Frank Castorf, Programmdirektor für «Theater der Welt 2002» in Bonn, Düsseldorf, Köln und Duisburg. Seit September 2003 ist er künst­lerischer Leiter und Geschäftsführer des HAU. Das Regiekollektiv Rimini Protokoll zeigt und erarbeitet kontinuierlich Produktionen am HAU ebenso wie Constanza Macras, Chris Kondek, Hans-Werner Kroesinger, Mette Ingvartsen und Jeremy Wade (u.a.).

Langjährige Zusammenarbeit mit Krzysztof Warlikowskis Novy Teatr in Warschau, Johan Simons’ NT Gent und Bruno Beltrãos Grupo de Rua de Niterói/Rio de Janeiro. Die legendären Theatertouren «X-Wohnungen» in verschiedenen Berliner Stadtteilen wurden von Lilienthal konzeptionell entwickelt und seither u.a. für Caracas, Istanbul, São Paulo, Johannesburg adaptiert. Seine Initiative, sich mit den Besonder­heiten des Bezirks Kreuzberg/Neukölln zu beschäftigen, schlug sich in der Programmreihe «Beyond Belonging – Migration2» nieder, in der u.a. Nurkan Erpulat, Neco Çelik und Tamer Yi˘git inszenierten. Unter Lilienthals Leitung wurde das Haus zum «Theater des Jahres 2004» gewählt, in der Spielzeit 2008/09 kam es auf Platz 2, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute April 2011
Rubrik: Die Kunst der Kuratoren, Seite 13
von

Weitere Beiträge
Die unsterbliche Seegurke

Ungefähr 15.000 Zeichen soll dieser Text lang werden. Nicht gerade wenig für das Porträt eines Nachwuchsdramatikers, naturgemäß aber viel zu wenig, um die ganze, komplexe Welt zu fassen zu kriegen. Und auch viel zu wenig für Wolfram Lotz. Denn wenn es nach und um Lotz geht, müsste man eigentlich Indianisch sprechen oder eine andere Sprache, die keiner versteht. So...

Seid kauzig

Es gibt nichts Schöneres als junge Menschen, die voller Enthusiasmus und Energie Theater spielen. Aber unter uns: Wenn es nicht gerade die eigenen Kinder sind, die sich auf Schul- oder Kitabühnen austoben, ist diese Behauptung reine Heuchelei. Ein gutes Beispiel für die Wirkungsgrenzen von Jugendfrische und Kreativität kann man derzeit in den Kammerspielen des...

Aufführungen

Und es existiert doch, das Nachspiel. Das Deutsche Theater ist sich nicht zu fein, Nis-Momme Stockmanns in Frankfurt uraufgeführtes Vater-Sohn-Drama «Die Hässlichen und die Brutalen» David Bösch anzuvertrauen. Noch tiefer gräbt Stephan Kimmig am DT, der Judith Herzbergs Stücke «Leas Hochzeit» (1982), «Heftgarn» (1995) und «Simon» (2002) zu einer jüdischen...