Hey, Benny!
Du bist Schauspieler des Jahres, und das ist fantastisch. Du hast es verdient. Du hättest es auch schon früher verdient (aber dazu später noch mal mehr). Jetzt bist du es, und das freut mich total. Gefeliciteerd.
Schauspieler des Jahres. Oder muss ich das Wort Performer benutzen? Performer des Jahres? Künstler des Jahres.
Vielleicht muss ich kurz erklären: Ich kenne Benny Claessens schon sehr lange. Na ja, lange. Ich glaube, seit 2005. Damals arbeitete ich vor allem in Gent. Zusammengekommen sind wir dann später in München, an den Münchner Kammerspielen, 2010.
Damals kam Benny Claessens mit mir und noch anderen Schauspielerinnen und Schauspielern aus Belgien und den Niederlanden nach Deutschland. In Amsterdam hatte er schon einen Preis gewonnen, für «Ritter, Dene, Voss». Und in München war seine erste Rolle bei Alvis Hermanis in «Ruf der Wildnis» von Jack London. Wie ich fand: eine fantastische Vorstellung. Weil du, Benny, wirklich wie ein Hund auf die Bühne kamst. Der Mensch als Hund. Uneitel. Und leidenschaftlich. Das war damals zusammen mit deinen Kolleg*innen Annette Paulmann, Walter Hess, Thomas Schmauser, Katharina Marie Schubert und Kristof Van Boven.
Ich glaube, du ...
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Theater heute Jahrbuch 2018
Rubrik: Schauspieler*innen des Jahres, Seite 112
von Johan Simons
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