Babydeal
Vom Headhunter zum Dramaturgen wurde Lothar Kittstein durch eine Schauspielerin, die ihn derart beeindruckte, dass der unternehmensberatende Kopfjäger mit dem Stückeschreiben anfing. Das und noch viel mehr erzählt Kittstein in einem Programmheftinterview aus der beliebten Reihe «Dramaturgen fragen, Autoren plaudern».
Da in diesem Fall der befragte Autor selbst Dramaturg in Köln ist, sein Stück «Die Sorglosen» dort zur Uraufführung gebracht wurde und er von der Kollegin Alexandra Althoff im Verein mit dem Uraufführungsregisseur befragt wurde, dauert es nicht lange, bis historische Sätze fallen wie «Dem Stück merkt man an, dass da wahnsinnig viel Intuition drin steckt».
Bei solcher Verbalakrobatik rechnet man im Kölner Schauspiel, derzeit nicht im aufgeräumtesten Zustand, nicht unbedingt mit einem großen Theaterabend – darf aber trotzdem gespannt sein, was aus dem Bruderpaar wird, das mit sich selbst sowie dem väterlichen Erbe nicht besonders pfleglich umgeht. Die beiden haben sich lange nicht gesehen. Plötzlich allerdings taucht Anders doch wieder bei Erik im Haus auf, das der Vater dereinst baute und das von Erik nachlässig bewohnt wird. Lange meint man, es gehe um die Brüder und ...
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