Pläne der Redaktion
Wenn Elfriede Jelinek über die Attentate auf Charlie Hebdo schreibt, erhebt darin auch
der «Gotteskrieger» seine Stimme: «Wut», der Stückabdruck!
Wie tickt der deutsche Osten? Eine Theaterreise in die Tiefe der Region nach Jena, Chemnitz,
Rudolstadt und Gera
2015 wurde Gala Othero Winter von Samuel
Finzi der Berliner Kerr-Preis verliehen – überraschend, aber sehr zu Recht: ein Porträt im Jahr danach
Theater heute 6/2016 erscheint am 1. Juni
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 57.
Jahrgang Gegründet
von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Krämer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.theaterheute.de
Verlag
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und Geschäftsführer:
Michael Merschmeier
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 0, Fax 030/25 44 95 12
Anzeigen Print und Online
www.theaterheute.de
Martin Kraemer, Anschrift wie Redaktion,
Telefon 030/25 44 95 83, Fax ...
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Theater heute Mai 2016
Rubrik: Vorschau · Impressum, Seite 80
von
Der Muezzin ruft. Ascheflocken rieseln auf Jerusalem. In der umkämpften Stadt verspricht das nichts Gutes, am wenigsten zu Kreuzzugzeiten. Aber der erste Bühneneindruck täuscht. Sechs Vermummte verrichten friedlich ihr Gebet, und der Ascheschnee ist vorerst Vorbote einer Heldentat: Ein Tempelritter hat ausgerechnet eine Jüdin aus einem brennenden Haus gerettet.
«Nat...
Manche bezeichnen Konstantin Bogomolow als billigen Schocker. Junge Kritiker sehen seine Inszenierungen drei bis vier Mal und kennen jede Szene. Konservative Dozenten an den Theaterhochschulen verschrecken ihre Studenten allein mit seinem Namen, während wiederum einige Mitglieder des Polit-Establishments (und besonders deren Glamour-Ehefrauen) ein Wahnsinnsgeld...
Wie bleibt man anständig in einer wölfischen Zeit? Rob versucht es, aber er wird nicht belohnt. Am Anfang dieser Geschichte aus dem ersten Nachkriegswinter 1945/46 lebt er in München mit seinem Freund, dem kriegsversehrten Maler Edel, und der sich für amerikanische Offiziere prostituierenden Olga zusammen. Zwischen Rob und Olga funkt es, doch er weist ihre...
