Vorschau - Impressum (4/2019)
Jedes Jahr im Mai sammeln sich die bemerkenswertesten Inszenierungen beim Berliner Theatertreffen (oben die Kritiker-Jury) und die interessantesten Uraufführungen in Mülheim. Leitfäden durchs Programm, Porträts und Gespräche
Wohin gehen die Recklinghausener Ruhrfestspiele? Nach 14 Jahren unter der Leitung von Frank Hofmann will sich das Festival künstlerisch erneuern.
Ein Gespräch mit dem neuen Intendant Olaf Kröck und Chefdramaturg Jan Hein
Wenn Ulrich Rasche inszeniert, kommen schweres Gerät und Chöre zum Einsatz: riesige Drehscheiben, Laufbänder oder Rampen. Ein Gespräch über seine Arbeit und die Bezüge zu Einar Schleef
Theater heute 05/2019 erscheint am 30. April
Impressum
Theater heute
Die Theaterzeitschrift
im 60. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Martin Kraemer
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95 10, Fax 030/25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de
www.der-theaterverlag.de/theater-he ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute April 2019
Rubrik: Service, Seite 72
von
Einst, in fordistischer Vorzeit, war die Vorstadt noch ein Versprechen. Jeder Angestellte konnte hier das Leben eines Chefs führen, mit Eigenheim und Carport, Tennisclub und Dinnerparty, mit Gattin auf Liegestuhl und Kindern vorm Fernsehapparat. Ein uniformer Konsumtraum, kollektiv geträumt und massenhaft verwirklicht, der spätestens dann zum Albtraum wurde, wenn...
Es lohnt sich, vor Beginn der Aufführung die Synopsis im Programmheft zu lesen. Da erfährt man, dass das Stück im Jahr 3000 spielt, wenn ein großer Teil der Menschheit längst in Weltraumkolonien ausgewandert ist, während sich der auf der Erde verbliebene Rest mit knappen Ressourcen, geschmolzenen Polkappen und einem «neokommunistischen» System herumschlagen muss....
«Bara» heißt im ivorischen Französisch einerseits «Arbeit», andererseits «Sex». Zumindest erklärt Franck Edmond Yao diese Doppelbedeutung in «Nana ou est-ce que tu connais le bara?», der Koproduktion von Monika Gintersdorfers europäisch-afrikanischer Performance-Gruppe La Fleur mit der Pariser Bühne MC93 (Maison de la Culture de Seine-Saint-Denis) und dem Theater...
