Hip-Hop-School of Wagner
Der japanische Regisseur und Visual Artist Akira Takayama hat fürs Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm im Dezember das zehntägige «Wagner Project» erarbeitet, bei dem gemeinsames Lernen und die Bildung einer HipHop-Community im Zentrum standen. Von Wagners «Die Meistersinger von Nürnberg» wurde nur der Sängerwettstreit übernommen. In einer Public Audition wurden aus über 70 Aspiranten 18 Rapper*innen für die «School of Hip Hop» ausgewählt und in Workshops die Kenntnisse der «Wagner-Crew» in Freestyle Rap, Songwriting und in der Geschichte des Hip-Hop vertieft.
Dabei vermittelten Art Director Mikis Fontagnier und Videoproducer Sunny Bizness Basiswissen, wie man Musikvideos realisiert, vor allem wenn das Budget nicht gerade üppig ist. Fontagnier führte aus, er werfe stets eine Fläche ins Musikvideo hinein, die jeder interpretieren könne, wie sie/er wolle, aber nie sei die Fläche leer. Wie in der Subkultur üblich, wurde aufs kreative Potenzial verwiesen, das bescheidene Mittel nicht als Hindernis, sondern als Chance sieht.
Fontagnier drehte mit einem hochauflösenden Smartphone, das ein Mitglied der Crew zur Verfügung stellte, ein Video, das sogleich bearbeitet und ins Netz ...
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Theater heute Februar 2020
Rubrik: International, Seite 49
von Klaus Dermutz
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