Alles bestens
Liebe Redaktion,
ich muss leider passen. Denke seit einigen Tagen herum, aber soooo richtig fällt mir nichts ein. Zumindest habe ich immer gleich schon selbst überzeugende Gegenargumente. Elfriede Jelineks «Werk/Bau/Sturz» in Köln, ja, aber wollen wir zweimal Jelinek? Christine Dössel hat die Auswahl von München gut begründet. Philipp Löhles «supernova» in Mannheim, ja, aber Kevin Rittberger war noch nicht da und ist wichtig. Wenn ihr Lutz Hübner nicht eingeladen hättet, wäre es ein Thema gewesen. Habt ihr aber.
Ich hatte auch an Nuran David Calis und «The Next Generation» in Bochum gedacht, aber als Stück ist «Verrücktes Blut» natürlich stärker. Sorry, ihr habt das einfach gut gemacht. Ich hab nix zu meckern. Und das ist für einen Artikel ja eine langweilige Haltung. Bin übrigens auch sehr glücklich über die Berlin-Auswahl. Ist das furchtbar!
Herzlich grüßt Stefan Keim
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Mai 2011
Rubrik: Best of … Mülheimer Stücke, Seite 33
von Stefan Keim
Im Spielplan des Burgtheaters gibt es derzeit zwei Schwerpunkte. Den einen könnte man mit «Matthias Hartmann» überschreiben, den anderen mit «Internationale Gäste». Nicht weniger als zehn Hartmann-Inszenierungen befinden sich aktuell im Repertoire, und da sind die Arbeiten der am Burgtheater engagierten Familienmitglieder (Gattin, Schwester, Schwager) noch gar...
Theater heuteWir haben lange überlegt, von welcher Seite aus man die diesjährige Theatertreffenauswahl in die Mangel nehmen könnte, aber die Sache ist verdammt wasserdicht: 30 Prozent Frauenquote, 10 Prozent Türken, 30 Prozent Freie Szene, 30 Prozent neue Stücke, zweimal Osten, vier neue Gesichter. Da kann keiner meckern!
Vasco BoenischJa, es ist das Jahr der...
Und dann, als sich die Applausordnung zerstreut und die Akteure hinter die Bühne strömen, ist sie noch einmal da, diese eigentümliche schwebende Bewegung. Wie ein Eiskunstläufer gleitet er die steile Showtreppe hinauf. Gelöst beinah. Nur der Oberkörper unter seinem braunen, etwas steifen Sakko, der will so gar nicht hoch. Der beugt sich leicht vor, die Arme...
