Die Schwaben, die unbekannten Wesen
Das Wichtigste zu Beginn: Sie dreht sich! Die Stuttgarter Drehbühne funktioniert. Sie war in den letzten drei Jahren das vermutlich größte Hassobjekt der Bauplaner, Haustechniker und Theaterverantwortlichen in Stuttgart. Und auch Landes- und Stadtpolitiker haben das Hightech-Monster sicher regelmäßig verflucht, wenn sie die Peinlichkeit der verpatzten Schauspielhaus-Renovierung, deren Symbol die Drehbühne war, wiederholt vor der Öffentlichkeit rechtfertigen mussten.
Davon ist zum Saisonauftakt nichts mehr zu spüren.
Stattdessen gediegene bürgerliche Begeisterung unter anderem darüber, dass die mehrfach ein- und ausgebaute neue Bestuhlung wieder an Ort und Stelle ist und noch recht bequem dazu. Und in der Tat, technisch gibt es am Stuttgarter Eröffnungswochenende mal überhaupt nichts zu beanstanden. Ein- und Ausfahrten, Um- und Abbauten, alles läuft, zumindest für das Auge des Besuchers, wie geschmiert. Das muss nach dem Dauerdrama der Renovierung und jenseits aller künstlerischen Fragen als Leistung an sich gewürdigt werden.
Die nun endlich gelungene Fertigstellung sorgt dafür, dass Armin Petras mit gleich sechs Inszenierungen einen angemessenen Einstand in Stuttgart feiern kann. ...
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Theater heute Dezember 2013
Rubrik: Starts/Aufführungen, Seite 6
von Kristin Becker
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Zusammenhänge auf. Und erfährt zudem...
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