Deutsche im Niemandsland

Dejan Dukovskis «Say yes to (lost Germans)»

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Dies ist eine wahre Geschichte. 1947 erholt sich Jugoslawien gerade wieder einmal von den Folgen eines fürchterlichen Kriegs. Ganze Land­striche liegen entvölkert. Nicht genug, dass einheimische Partisanen Hitlers Übermacht erbitterten Widerstand geleistet hatten, auch gegeneinander waren die Partisanenheere in den Krieg gezogen. Mit schrecklichen Verlusten. Weitab von den Metropolen, in der mazedonischen Bergeinsamkeit, wird die große Stille nun von Baufahrzeugen unterbrochen.

Irgendjemand lässt in großem Stil schweres Gerät in die entlegene Einöde hinauf und hier in wenige, stillgelegte Bergwerksschächte hinunter bringen. Die schiere Masse lässt vermuten, dass die Anordnung dazu von ganz oben kommen muss. Und nur ein paar Bergbauern, die noch in der Nähe leben, fragen sich, was hier gefördert werden soll. Der Bergbau ist bereits Jahrhunderte zuvor beendet worden. Die Minen toter als die Pharaonengräber. Die Antwort sollen diese Bauern nie erfahren.

Auf obskuren Wegen scheint Titos Secret Service beim Zusammenbruch des Nazireichs in den Besitz von Unterlagen aus dem deutschen Reichssicherheitshauptamt gelangt zu sein, welche eindeutig belegten, dass die Deutschen in den Bergen ...

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Theater heute Jahrbuch 2010
Rubrik: Die neuen Stücke der Spielzeit, Seite 174
von Andreas Erdmann

Vergriffen
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