Das Verschwinden
Man kann viel mehr sehen, wenn man nur genau hinsieht», schreibt David Gieselmann in seiner Komödie «Falscher Hase». Was könnte dem flüchtigen Blick beim zu schnellen Hinschauen denn entgehen? In «Container Paris» zeigt sich auch bei ganz genauer Betrachtung nur eins: das Nichts.
Im Zentrum des neuen Stückes von David Gieselmann steht ein Container. Genauer gesagt, ein verschwundener Container.
Und so beginnt alles mit einem Spezialauftrag: Hans Peter Grothe, unscheinbarer Angestellter eines Logistik-Unternehmens, bekommt von seinem Vorgesetzten beim privaten Abendessen die Order, nach Paris zu reisen, um dort besagtes Objekt zu finden. Wo er die wertvolle Fracht auftreiben könnte, ist Grothe allerdings ebenso unklar wie die Frage, warum er sie suchen soll und was sie beinhaltet. Statt den mysteriösen Container zu finden, trifft er in Paris das ziemlich durchgeknallte Supermodel Lynn, das wegen permanenten Jetlags unter akuten Schlafstörungen leidet. Da die dringend benötigten Narkosemittel gerade ausgegangen sind, überredet sie Grothe, ihr die rezeptpflichtigen Tabletten auf illegale Weise zu besorgen. Seltsamerweise scheint die Apothekerin Grothe bereits erwartet zu ...
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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Neue Stücke der neuen Spielzeit, Seite 177
von Claudia Lowin
Die Theaterzeitschrift
im 55. Jahrgang
Gegründet von
Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Barbara Burckhardt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit
Marion Schamuthe
Gestaltung
Christian Henjes
Designkonzept
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin,
Telefon 030/25 44 95...
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