«Hammer, super, geil! Endlich!»
Da hocken sie wieder, wie jedes Jahr, und draußen in der Welt rauscht das Leben vorüber. «Oh Gott, ist das öde und blöde», stöhnt Anna Petrowna mit Blick auf all die Dummschwätzer und Luschen, die sich auf ihrem Gut versammelt haben und nur auf eines warten: das Mittagessen. Dick sind sie geworden, der Winter war lang. Ihre Leiber schwitzen in der Sonne, und in ihren dumpfen Hirnen brutzelt eine Ahnung: Es wird mal wieder ein langweiliger Sommer gewesen sein.
Aber vielleicht geht ja doch was, schließlich ist da noch Platonow. Wenn einer was aufmischt, dann er.
Früher, an der Uni, muss er ein toller Hecht gewesen sein, berühmt für seine radikalen Reden. Die Studentinnen sahen in ihm einen zweiten Lord Byron, er selbst hielt sich für einen «zukünftigen Minister für außerordentliche Angelegenheiten». Dass er nichts dergleichen geworden ist, sondern nur ein kleiner Dorfschullehrer, nimmt er sich selber übel – auslassen aber tut er es an den anderen. Er mobbt sie und foppt sie, putzt sie runter und führt sie vor. Sie lassen sich’s gefallen und bewundern ihn trotzdem. Die Frauen werfen sich ihm reihenweise an den Hals, und wenn er sie wegstößt und beleidigt, liegen sie ihm um so ergebener ...
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«Images of hell. They are silent.»
Es gibt eine Homepage, auf der Menschen aus allen Regionen der Welt Fotos veröffentlichen, die eine kollektive Botschaft verkünden: «We are not afraid.» Wir haben keine Angst – vor Attentaten, vor fundamentalistischem Terror. Interessant ist, dass die meisten Bilder aus Ländern stammen, in denen gar keine Anschläge stattgefunden...
Gute Literatur hat immer von guten Geschichten gelebt. Und gute Geschichten haben Leute geschrieben, die umständehalber viel gereist sind, verfolgt wurden … In der Kultur hat es immer diese Zuwanderung gegeben, auch in der Wirtschaft, durch die grenzüberschreitenden Händler. Sie zeigen, dass die Welt viel größer ist als die Scheune, die man kennt. Und es ist kein...
