Grüße aus Mythonos
Quizfrage: Auf welchen Mythos aus der griechischen Sagenwelt bezieht sich das Theaterstück «Das Haus des Richters»? Der bulgarisch-österreichische Autor Dimitré Dinev erzählt in dem Drama eine alte Geschichte neu. Ein Richter (Michael König), offenbar ein reicher und mächtiger Mann, gibt bei einem ausländischen «Meister» (Martin Reinke), offenbar ein begnadeter Ingenieur, ein Haus für seinen Sohn (Dietmar König), offenbar ein soziopathisches Monster, in Auftrag.
Das Haus soll so konstruiert sein, dass es dem Bewohner an nichts mangelt; es soll ihm möglich sein, den Himmel und die Sterne zu betrachten, die Vögel singen zu hören. Nur verlassen soll er das Haus nicht können. Keine leichte Aufgabe, aber das Honorar ist gut, und der Meister macht sich gemeinsam mit seinem Sohn Iko (Daniel Jesch) ans Werk.
Die Arbeiten kommen gut voran, obwohl von verschiedenen Damenbesuchen behindert. Die Frau des Richters (Barbara Petritsch) erinnert den Meister an ihre alte Liebesgeschichte, aus der er damals geflohen war (der junge Mann, dem der Meister gerade einen goldenen Käfig baut, ist also möglicherweise sein Sohn); zwischen ihrer jüngsten Tochter Xeni (Nicola Kirsch) und Iko entwickelt sich ...
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