Wau eins
Manche Hunde sind auch nur Menschen. Genauer gesagt: Sie sehen zwar aus wie Menschen, sind aber eigentlich Hunde. «Hundsch» heißt das merkwürdige Zwitterwesen, von dem man bisher nie etwas gehört hat. Und wenn die Menschen einmal einem von ihnen begegnen, dann halten sie ihn für schizophren und stecken ihn in die Psychiatrie.
Einzig der Verein Canis Humanus hat das Problem erkannt und es sich zur Aufgabe gemacht, den Hundschen ein würdevolles Leben zu ermöglichen; nachdem er es lange Zeit vorgezogen hatte, im Verborgenen zu wirken, hat der Verein jetzt, anlässlich seines 40-jährigen Jubiläums, beschlossen, an die Öffentlichkeit zu gehen. In seiner Wiener Außenstelle – das Hauptquartier befindet sich auf einem Schloss in Brandenburg – lädt Canis Humanus zu einem «Tag der offenen Tür».
Soweit die Ausgangssituation für «Wir Hunde/Us Dogs», die neue Performance-Installation von Signa und Arthur Köstler, eine Koproduktion des Volkstheaters Wien mit den Wiener Festwochen. Spielort sind die vom Volkstheater als Probebühne und Depot genutzten Räumlichkeiten eines Altbaus in der Faßziehergasse im verwinkelten Viertel hinter dem Theater. In monatelanger Vorarbeit hat Signa die abgewohnten, ...
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Theater heute Juli 2016
Rubrik: Bilanz & Start, Seite 46
von Wolfgang Kralicek
Personen
Baby
Dolly
Puppe/Franz
Mutter
Puppe/Jack
Duran-Duran
Gesellschaft der Freunde des Verbrechens
ACHTUNG AN DIE LEUTE LONDONS SEIT EINIGER ZEIT VERSUCHT EINE GESELLSCHAFT DER FREUNDE DES VERBRECHENS LEUTE IN DUNKLE GEGENDEN ZU LOCKEN UND DORT ZU ERMORDEN UND BEDAUERLICHERWEISE IST IHR DIES IN VIER FÄLLEN GELUNGEN
Dolly meinst du wir sind auch gemeint oh...
Die Zehn Gebote sind ein dankbarer Theaterstoff. Weil sich aus den allgemeingültigen «Du sollst»/ «Du sollst nicht»-Anweisungen Handlungen konstruieren lassen, und diese Handlungen ergeben eine abendfüllende Szenenfolge, zu der ein durchschnittlich bibelfestes Publikum problemlos Positionen einnehmen kann. Besonders beliebt ist Krzysztof Kieslowskis (ursprünglich...
An Dramatik mangelt es der Rostocker Kulturpolitik nicht. Jüngste Volte: Intendant Sewan Latchinian wurde vom Aufsichtsrat fristlos entlassen, angeblich weil er Interna weitergegeben und dem Ansehen des Theaters geschadet habe. Tatsächlich wollte Latchinian schon seit zwei Jahren nicht mitspielen bei den diversen widersprüchlichen und panischen Aktionen, mit denen...
