Max Frisch: «Homo faber»

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Krisenzeiten sind Zeiten der Techniker. Mit rasanter Geschwindigkeit und dem Einsatz von anderthalb Bundeshaushalten wurde im schwar­zen Herbst 2008 die Geldturbine wieder angeworfen. Noch nie haben sich die Regierenden in Europa und Amerika in so kurzer Zeit einigen und rasch entscheiden können und dabei so große Geldsummen in die Hand genommen. Weder die Energiekrise noch das Problem der Armut werden ähnlich direkt, effektiv und radikal prag­matisch angegangen, von der schleichenden Katastrophe des ungebremsten Klimawandels ganz zu schweigen.

Während sich die Verluste an der Wall Street auf ein bis eineinhalb Billionen US-Dollar belaufen, «verliert die Welt jedes Jahr zwei bis fünf Billionen Dollar in Form von Naturkapital. Das ist nicht nur mehr, sondern auch noch fortlaufend. Es passiert jährlich, Jahr für Jahr.» («Climate Futures», zitiert nach der «Süddeutschen Zeitung» vom 18./19. 10. 2008) Was ist der Trick der Geldtechniker auf dem Finanzmarkt? Ist der Mecha­nismus, über haushälterische Geldgarantien beinahe mengenlehre-technisch zur Verstaatlichung der Großbanken zu gelangen, der Anfang vom Ende der Krise? Ist das Ende der Krise auch das Ende des Kapitalismus? Und wäre ...

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Theater heute Dezember 2008
Rubrik: Finanzmarkt Spezial, Seite 19
von Andrea Koschwitz

Vergriffen
Weitere Beiträge
Schlusskonferenz oder Der Rest ist Schreiben

Zeit: 27. Oktober 2008, der Montag nach der Premiere
Ort: Die Feuilleton-Titelseiten

Stimmen:
MODERATOR
Matthias HEINE («Endlich mal wieder Strumpfhosen», Die Welt)
Ralf-Carl LANGHALS («Wunder gibt es immer wieder», Mannheimer Morgen)
Peter MICHALZIK («Best of Germany», Frankfurter Rundschau)
Roland MÜLLER («Demut, dein Name ist Schmidt», Stuttgarter Zeitung)
Christopher...

Freudlos, Freud-los

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