Minidramen an der Minibar
Wenn sich ein Mann und eine Frau in einem Hotelzimmer treffen, sind normalerweise sexuelle Motive im Spiel. Das Hotelzimmer ist der klassische Schauplatz von geheimen Affären oder spontanen One-Night-Stands. Der Mann aus Neil LaButes «Some Girl(s)» aber hat anderes im Sinn, wenn er in vier verschiedenen (und doch identisch aussehenden) Hotelzimmern vier Frauen empfängt. Irgendwann hat er mit jeder von ihnen mehr oder weniger regelmäßig geschlafen. Jetzt aber will er nur reden.
Der Mann, der offenbar auf ein recht abwechslungsreiches Sexualleben zurückblicken kann, wird demnächst eine junge Krankenschwester heiraten und möchte vorher noch seine Vergangenheit ins Reine bringen. Er hat sich in seinen Liebesgeschichten nie sonderlich gentlemanlike benommen – ursprünglich sollte das Stück passenderweise «Some girls I fucked over» heißen – und möchte sich von seinen wichtigsten Exfreundinnen anscheinend noch schnell die Absolution erteilen lassen.
Der namenlose Held von «Some Girl(s)» ist Englischlehrer, Schriftsteller und ein Verwandter der Kunststudentin Evelyn und des Börsenmaklers Ben aus LaButes Erfolgsstücken «Das Maß der Dinge» (2002) und «Tag der Gnade» (2003). Ähnlich wie ...
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Vorsicht Nahkampf, was man hört, klingt nach Lebensgefahr. Zisch, ein Pfeil wurde abgeschossen. Wumm, er fand den Weg ins Ziel. Und wieder zisch und wieder wumm, dann ein Ritsch und ein Ratsch, etwas zerriss, muss wehtun. Schritte hallen, Vögel kreischen, Kröten quaken, Bestien fauchen, ganz klar, hier hat sich jemand am Tonrepertoire des Gruselfilms bereichert....
Uraufführung zu verschenken!
Ende des Jahres drängen sich wieder die Einsendeschlüsse der Stückemärkte, Förderpreise und Autorenpfleger. Dramatiker brauchen jetzt einen guten Kopierer. Für den Stückemarkt 2007 des Berliner Theatertreffens sind wieder Dramatiker(innen) aus ganz Europa eingeladen, ihre neuen, noch nicht aufgeführten Texte einzusenden an: Berliner...
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