Inklusion: Menschen, Monster, Meere

Das Berliner Theater RambaZamba unter der Leitung von Jakob Höhne vernetzt sich noch stärker mit Stadttheatern und Freier Szene

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Am Anfang war der Schaumstoff. Acht Köpfe – große, kleine, eckige, breite, zerknautschte, tierische, humanoide – linsen hinten über die schräg nach vorn gekippte Spielfläche und skandieren Schöpfungssätze aus der Genesis. Zwischendurch gucken sie sich an, kommentieren das Gesagte, kichern zu den selbstgeklopften Grantlsprüchen wie Waldorf und Statler aus der Muppet-Show.

Das Puppentheater Helmi rahmt und unterstützt das RambaZamba-Ensemble in einer der letzten Inszenierungen der Saison: «Moby Dick» nach Her­man Melville, Regie führt Jacob Höhne, rechts hinten bearbeitet der «Ja, Panik!»-Musiker Andreas Spechtl die E-Gitarre.

Schon immer hat das 1990 von Gisela Höhne und Klaus Erforth gegründete Berliner Inklusionstheater RambaZamba seine Fühler nach prominenten Allianzen im Stadttheaterbetrieb ausgestreckt – nicht zuletzt, um die Truppe gar nicht erst in die soziokulturellen Schublade stecken zu lassen. Mit der Übernahme der künstlerischen Leitung durch Höhnes Sohn Jacob erweitert sich diese Vernetzung noch einmal in neue Richtungen, sowohl in der Freien Szene als auch im jüngeren Stadttheater. Etwa bei «Die Frauen vom Meer», einer freien Ibsen-Adaption der Autorin Olga Bach, die ...

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Theater heute Juli 2018
Rubrik: Magazin, Seite 62
von Eva Behrendt

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