Der Brighton-Blues
Simon Stephens war als Student Sänger und Bassist der Band «The Teasers». Und die große Liebe zur Musik des Rock, Pop, Soul, Punk und Folk spiegelt sich in allen seinen Stücken wider. Vor einigen Jahren nahm er Kontakt auf zu einem seiner größten Idole, Mark Eitzel, dem ehemaligen Leadsänger der legendären Rockband «American Music Club». Gemeinsam haben sie nun ein klassisches Musical geschrieben – oder ist es ein Theaterstück mit Musik? Auf jeden Fall ist es ein Stück über die Liebe am Ende der Welt:
«Marine Parade 23» ist die Adresse von Steves Bed & Breakfast in Brighton.
Spätsommer, Meerblick, Sonnenuntergänge, alles inklusive, wie auch der erste herbstliche Regen, der ans Fenster klatscht. Ein romantischer Ort für Verliebte und Hochzeitsreisende. Steve und Sally, das Zimmermädchen, haben nicht viel zu tun. Das Hotel hat bessere Tage gesehen. Nur wenige Zimmer sind belegt. Für ein paar Tage erhoffen sich Paare verschiedenen Alters und in unterschiedlichen Lebenssituationen hier ein Stück Romantik, etwas Sinnlichkeit, Geborgenheit.
Auf den ersten Blick scheint in «Marine Parade» das ideale Setting für ein leichtfüßiges Stück mit Musik und Happy End angelegt zu sein. Aber bei ...
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Theater heute Jahrbuch 2009
Rubrik: Stücke der neuen Spielzeit, Seite 176
von Marie Rötzer
«Oh les beaux jours», meint Winnie rückblickend und haut ihrem Willie aufs Hirn, weil der nicht antwortet, während sie selbst im Sand versinkt. Was Willie aber nicht weiter krumm nimmt.
20 Jahre später sind die versprochenen blühenden Landschaften des neuen Deutschland an manchem Sandhügel angelangt, und die unverbrüchliche Zuneigung zwischen Winnie-Ost und...
90 Prozent des Welthandels werden auf dem Seeweg abgewickelt. Die im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln unschlagbar günstigen Transportkosten, die durch die Konstruktion immer größerer Containerschiffe und Erdöltanker noch weiter sinken werden, sind Voraussetzung für die Entwicklung des grenzüberschreitenden Güterverkehrs und jener nahezu uneingeschränkten...
Theater heute Wir wollen heute nicht über 89 reden, sondern über die 20 Jahre danach. Wolfgang Engel, Sie waren einer der Protagonisten der politisch-theatralen Emanzipations- und Revolutionsbewegung – Revolution ist ein großes Wort – in Dresden. Sie kannten den Westen, hatten vorher dort inszeniert. Sie sind dann 1991 nach Frankfurt ans Schauspielhaus von Peter...
