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«Die Toten auf der Gegenschräge» feierte Dimiter Gotscheff in seiner letzten Inszenierung, Heiner Müllers «Zement». Damit eröffnet das Berliner Theatertreffen, die alljährliche meistgbeachtete und meistbeunkte Versammlung der bemerkenswertesten Inszenierungen des Jahres. Wie wird’s wohl diesmal werden?
Was hat Bizets «Carmen», der Abo-Klassiker des melodramatischen Opernrepertoires, heute zu erzählen? Simon Stephens unternimmt in Hamburg einen neuen Anlauf: der Stückabdruck
Wladimir P.
hat sich bisher mit Nachrichtensendern, Printmedien und der Krim begnügt. Nun greift er auch nach dem Theater. Nachrichten aus Moskau
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Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 55. Jahrgang Gegründet
von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber:
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion:
Eva Behrendt, Barbara Burckhardt, Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Mitarbeit:
Marion Schamuthe
Gestaltung:
Christian Henjes
Designkonzept:
Ludwig Wendt Art Direction
Redaktionsanschrift:
Nestorstr. 8–9, 10709 Berlin, Telefon 030 / 25 44 95 10, Fax 030 / 25 44 95 12
E-Mail: redaktion@theaterheute.de www.theaterheute.de
Verlag:
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin GmbH
Verleger und ...
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Theater heute April 2014
Rubrik: , Seite 72
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So ein schönes Land. Steile Berge, stille Seen, stolze Städte, stabiler Wohlstand. Als Dreingabe: direkte Demokratie. Das war einmal die Schweiz-Idylle, von außen betrachtet.
Von innen betrachtet, sieht die Schweiz weniger paradiesisch aus. Schon der aufgeklärte Berner Dichter Albrecht von Haller (1708–1777) ahnte, in seinem Heimatgärtlein könnten...
Vallejo Gantner Das PS122 ist Produkt einer Hausbesetzung. Früher war es die Grundschule des East Village. Als in der Finanzkrise in den 70ern die City bankrott ging, wurden viele Schulen, Polizeiwachen, Feuerwehrwachen usw. geschlossen, so auch diese Schule. Das East Village war ein harter Stadtteil, viel Kriminalität, Drogen. Ende der Siebziger entdeckten ein...
Othello als einer, der steckenblieb in Descartes’ erster Meditation: In seinem Denken findet er keine Gewissheit. Es bleibt nur der Betrüger-Gott, der ihn in allem, was er wahrnimmt, täuscht. Und Jago will das Abbild sein dieses Gotts des Bösen, bekennt er in seinem Glaubensbekenntnis, das Arrigo Boito für Verdis Oper schrieb.
So war es wohl gedacht, wie man den...
