Die exterritoriale Position

Fabian Hinrichs hält es mit den Anarchisten: «Alles könnte anders sein»

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(Wäre es nicht schön, wenn Theatermachen nicht bedeutete, dass in Reihe drei jemand sitzt, der im narzisstischen Rausch abgerichtete Menschen anschreit und von A nach B schiebt und das auch noch beim sogenannten «Inszenieren» (hahahaaaa) eines heruntergekommenen und schon an Ort und Stelle fragwürdigen Stückes, das nicht der Gegenwart, sondern größtenteils nach merkantilen Gesichtspunkten produzierten Formaten gerecht wird? Formate, die zeigen sollen, dass sich das Theater für alles interessiert, aber wahrscheinlich deswegen wohl eher für gar nichts? Wäre es nicht schön, wenn es auc

h niemanden gäbe, der sich so abrichten ließe, ebenda? Es wäre doch schön, wenn das Bewusstsein der wenigsten Intendanten, der wenigsten Schauspieler, der wenigsten Regisseure, der wenigsten Autoren, der wenigsten Mitarbeiter künstlerischer Betriebsbüros überall nach Deckung suchen würde, nach bereits Kanalisiertem, sondern dass bei all jenen die Fähigkeit und der Wunsch und der Wille vorhanden wäre, Erfahrungen zu machen und sich frei und autonom zu einer Sache zu verhalten.

Das setzte aber voraus, dass diejenigen, die auf der Bühne stünden, in der Lage wären, dieser exterritorialen Position inhaltlich ...

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Theater heute Jahrbuch 2014
Rubrik: Reale Utopien, Seite 134
von Fabian Hinrichs

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