Die Dramatiker des Jahres

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Die Theaterautoren des Jahres denken nicht an 68, zumindest lassen sie es sich nicht anmerken. 
 

Simon Stephens beschäftigt sich mit der Frage, was Talent ist, und kommt zu anstrengenden Ergebnissen: Arbeit!
 

Ulrich Khuon feiert die Mülheimer Stücke-Preisträgerin und Dramatikerin des Jahres, Dea Loher.
 

Ewald Palmetshofer, Nachwuchsdramatiker der Saison, steckt gerade zwischen Hamlet und Faust und verschluckt sich fast an einer Grete.


 

Franz Wille begibt sich an der Seite von Martin Wuttke alias Kommissar Keppler auf die Suche nach dem Subversiven, Übergeordneten und Sendungsbewussten im deutschsprachigen Drama der letzten 40 Jahre.

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Theater heute Jahrbuch 2008
Rubrik: Die Dramatiker des Jahres, Seite 64
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
«Links sein, aber nicht wie die»

Große Fragen liegen auf dem Tisch, Kaffeetassen stehen bereit:
 

Thomas Ostermeier, Jahrgang 1968, war nach dem Regie­studium an der Berliner Ernst-Busch-Schule künstlerischer Leiter der Baracke des Deutschen Theaters und leitet seit 2000 die Berliner Schaubühne
 

Frank-Patrick Steckel, geb. 1943, kam als Student der Kunst­geschichte zum Studententheater. Seit 1970...

Treibhausdefekt und Familienkatastrophe

Während sich die deutsche Kritik noch über den Erfolg von «August: Osage County», über die Wiedergeburt des amerikanischen Familienstücks aus dem Geist Eugene O’Neills wundert, räumt Tracy Letts mehrere Generationen umspannendes Epos so ziemlich alles ab, was es in der New Yorker Theaterszene zu gewinnen gibt. Pulitzer-Preis und 5 Tony Awards inklusive.
 

«August:...

«Diese Generation hat überhaupt kein Ziel»

Prolog

Wie sich im Laufe des letzten halben Jahres herausgestellt hat, gibt es keinen Sektor des Lebens, der Kultur, der Politik, keine Betätigung zwischen Fußball und Fallenstellen, die nicht ihr 68 gehabt hätten. Die hinter uns liegende Zeit besonders intensiver Debatte darüber, was das eigentliche 68 gewesen wäre, das Wesen von 68 nämlich, im Gegensatz zum...