Aufführungen
Das Leben ist bekanntlich ein langer, ruhiger Fluss – es sei denn, es kommt eine Revolution dazwischen. Genau das plant die mit allen Ironiewassern gewaschene britisch-deutschen Performance-Formation Gob Squad mit «Revolution Now!» an keinem geringeren Ort als der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, heroisch erstmals auf großer Bühne, auf der es für die erwarteten 50.-60.000 Volksmassen-Statisten ganz schön eng werden dürfte.
«You say you want a revolution» sangen auch schon die Beatles – in Frankfurt performt Florian Fielder ihr «Weißes Album» in einer Fassung von Roland Schimmelpfennig, während Hannah Rudolph Gerhart Hauptmanns Exrevoluzzern in «Einsame Menschen» ein Denkmal setzt. Am Dresdner Staatstheater inszeniert Sabine auf der Heyde Büchners «Leonce und Lena», Sebastian Baumgarten erzählt E.T.A. Hoffmanns Märchen «Der goldene Topf».
Marc Prätsch zeigt mit Wedekinds «Frühlings Erwachen» das erste Repertoireprojekt des Jungen DT am Deutschen Theater Berlin – mit jugendlichen Darstellern; Spartenleiterin Barbara Kantel folgt mit «Joe Speedboat» nach einem Roman von Tom Wieringa. Am quasi erwachsenen DT widmet sich Stephan Kimmig Schillers «Kabale und Liebe», während Dimiter ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Fernsehen
Montag, 1.
15.00, Theaterkanal: Heinrich Heine – zweiteiliger Fernsehfilm (1977) von Herbert Knopp, mit Christoph Bantzer, Barbara Sukowa, Rolf Becker, Rosemarie Fendel, Walter Rilla u.a., Regie Klaus Emmerich (2. Teil Dienstag, 2., 15 Uhr)
19.00, Theaterkanal: Theaterlandschaften:
Bayerisches Staatsschauspiel München – vorgestellt von Esther Schweins –...
(...) Das Tanztheater Deutschlands steht unter Schock. Erst jetzt, da Pina Bausch tot ist, schaut sich der Betrieb um und merkt, dass es keine Nachfolger gibt für sie, nicht einen. Über das Weiterleben ihrer Stücke auf der Bühne dachte sie nach, ohne zu einer Entscheidung gelangt zu sein vor ihrem Tod. Wer soll nun welche Werke ohne sie alleinverantwortlich...
Später nannte es Siegfried Unseld ein «ausgesprochenes Tief». Eigentlich stand alles bestens zwischen Autor und Verlag. Thomas Bernhard kam nach wochenlangen Briefwechseln und abschließendem Telegrammaustausch mal wieder nach Frankfurt, seinen Verleger besuchen. Er brauchte ein neues Darlehen, 20.000 DM, nicht wenig Geld Mitte 1971. Man sah die Abrechnungen durch,...
