epilog auf pergament
Wenn ein Buch in Bewegung gerät, nennt man es für gewöhnlich ein Daumenkino. Dafür ist der Rückblick auf das Ballets-Russes-Festival in Monaco um einiges zu groß geraten. Ein Table Book kann man die gesammelten Erinnerungen zum Thema Ballets Russes & compagnies kaum nennen, aber ein Kunstwerk der besonderen Art – schließlich ereignet sich ein Centenaire, wie der Maler und Macher Philippe Favier richtig bemerkt, «eben schon rein definitorisch nicht alle Tage». In dem tausend Seiten starken Buch findet sich denn auch kein Wort, sieht man einmal von den einleitenden Zeilen Carolines ab.
Als Son Altesse Royale hat la Princesse de Hanovre zweifellos im Hintergrund ihr Scherflein zum Gelingen des Buchs aller Bücher beigetragen.
Weich liegt es in der Hand, geradezu anschmiegsam. Und wenn man seine Seiten blättert, knistert das Papier, als wolle es das Gezeigte hörbar machen. Ganz bewusst hat sich Favier eines geschwefelten Papiers bedient, das, fett- und wasserdicht, sonst beim Backen oder als Brotpapier Verwendung findet. Nur solches Pergament besitzt eine Transparenz, die das Gezeigte nicht gänzlich preisgibt, und hat darüber hinaus etwas «Fleischliches», wie Favier sagt. «Anderes ...
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Tanz Juni 2014
Rubrik: bewegung, Seite 4
von Hartmut Regitz
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Im September 2007 wurde mein «Russisches Requiem» von den Bremer Philharmonikern und dem Lettischen Staatschor uraufgeführt. John Neumeier und der inzwischen verstorbene Klaus-Peter Seibel, der das Ballett...
tanz im tv_________
deborah colker
So sieht gutes Timing aus: Vier Tage vor Beginn der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien lässt ARTE schon mal Tanzstimmung aufkommen – mit dem Porträt einer Frau, die eigentlich Profi-Volleyballerin werden wollte. Ziemlich schnell befand Deborah Colker, dass der Sport nicht ihr Metier sei. Aber dem Mannschaftsgeist blieb die...
