Ausstellungen 1/20
Der montierte Mensch
Zuletzt beschäftigte sich William Forsythe (tanz 12/19) im Museum Folkwang mit dem menschlichen Körper im Verhältnis zu Raum und Zeit. In einer neuen, groß angelegten Ausstellung steht bis zum 15. März «Der montierte Mensch» im Mittelpunkt. Eine Themengruppe widmet sich darin der «Momentfoto-grafie und Bewegungsanalyse», eine andere erforscht «Technische Geschlechter».
Unter der Rubrik «Frau-Maschine» finden sich wiederum Arbeiten von Lenora de Barros Poema, Helen Chadwick und ORLAN, während auf den «Mechanischen Bühnen» Alexandra Exter, Friedrich Kiesler und Oskar Schlemmer agieren (Letzterer nicht mit dem «Triadischen Ballett», sondern mit einer Adaption von Tschaikowskys «Nussknacker»). «Im Widerspruch der Möglichkeiten», das heißt im Fall von Tony Oursler: im Umkehrverfahren der Gesichtserkennung auf seine Dummies ein Profil zu projizieren (Foto). Im Beiprogramm bewegt sich Eva-Maria Kraft (tanz 2/18) innerhalb eines «Mensch-Maschinen-Kontinuums».
Berlin, Museum für Fotografie/Helmut Newton Stiftung, www.helmut-newton-foundation.org
Ausstellung «Body Performance». Bis zum 10. Mai
Berlin, PalaisPopulaire, www.db-palaispopulaire ...
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Tanz Januar 2020
Rubrik: Kalender, Seite 48
von
Giselle
Es ist ja nicht so, dass das Moskauer Bolschoi einen Mangel an «Giselle»--Versionen zu beklagen hätte. Seit 1986 war Yuri Grigorovichs Fassung in -regelmäßigen Abständen zu besichtigen, 1997 gesellte sich noch Vladimir -Vasilievs Interpretation hinzu. Trotzdem sah Ballettchef Ma-khar Vaziev nach zwanzig Jahren Ergänzungsbedarf – und beauftragte einen...
Georg Reischl ist der neue Tanzchef am Stadttheater Regensburg, und niemand anders als seine Tänzerinnen und Tänzer sind die Helden der Einstandsinszenierung. «Juke Box Heroes» begeistert durch Witz und Esprit ebenso wie durch das perfekte Zusammenspiel der verschiedenen künstlerischen Gewerke. Reischl interessiert sich für die Bewegung an sich, für das Ausloten...
«Ich wünschte mir Tänzer, die sehr gut klassisch ausgebildet sind und die einen ganz offenen, wachen Geist haben, die mutig sind, Neues zu probieren, die sich Experimenten öffnen und keiner Konvention verhaftet sind.» So umschrieb Hermann Rudolph einst im Gespräch mit Marion Kant, was er als wesentliche Inspirationsquelle seiner Arbeit betrachtete. In Chemnitz...
