nach gera: Silvana Schröder
Im Sommer 2001 hat der damalige Generalintendant René Serge Mund seine Ballettdirektorin vor die Tür gesetzt und damit nur seinen eigenen Rauswurf beschleunigt. Silvana Schröder, zuvor vier Jahre lang Solistin im Ballettensemble der Bühnen der Stadt Gera, verklagte ihren Chef und bekam vor dem Bühnenschiedsgericht Recht.
Inzwischen hat am Theater Altenburg-Gera Matthias Oldag als Generalintendant und Geschäftsführer das Sagen – und verpflichtet ab nächster Spielzeit die Schwester von Mario Schröder als Nachfolgerin von Ivano Iliev: «Für mich ist das wie ein Nach-Hause-Zurückkommen», meint Silvana Schröder, die ihre Berufung als ein «Geschenk» empfindet, weil sie allein aus künstlerischen Gründen erfolgt. Obwohl in der Zwischenzeit hauptsächlich in Dortmund, Dresden und Kiel als Choreografin und Opernregisseurin tätig, hat sie Gera nie wirklich verlassen.
Die drohende Insolvenz des Theaters ist zwar fürs Erste abgewendet, aber künftig heißt es in Gera wie in Altenburg: sparen. Silvana Schröder geht von zwei Premieren pro Saison aus. Auch wird das noch zu formierende Ballettensemble mit 24 Tänzern nicht verkleinert. Dass sie ein Jahr später wie ihr Bruder eine Leitungsposition ...
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«Dance Doctor, Dance! The Psychology of Dance Show» stand auf dem Zettel. In der Mitte prangte das Foto eines mittelalten Mannes mit Brille, rotblondem Haar, leger gekleidet. Einen Arm hält er ausgestreckt wie einen Uhrzeiger. Ein Showstar namens Dr. Peter Lovatt, der aussieht wie John Travolta in «Saturday Night Fever».
Solche und andere Zettel liegen tausendfach...
Der Koleiter der Berner Dampfzentrale wurde während des Festivals «Tanz IN. Bern» mit dem «Ordre des Arts et des Lettres» des französischen Kulturministeriums geehrt. Der 1963 in Olten geborene Tänzer und Choreograf leitet seit 2005 das zeitgenössische Kulturzentrum für Tanz und Musik zusammen mit Christian Pauli.
liebt «Bewegungen, die bewegen». Das ist die Leitidee für die überhaupt erste Imagekampagne des Hamburg Ballett, das so etwas doch nicht wirklich nötig hat. Oder? «Die Hemmschwelle gegenüber Prominenz ist gerade bei den Jungen nicht zu unterschätzen», sagt Pressesprecherin Anna Schwan.
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