Foto: Ryoj Ikeda
Dachverband Tanz
Der Dachverband Tanz Deutschland (DTD) beheimatet zwei neue Initiativen. Zum einen ist das Ensemblenetzwerk Network Dance gestartet, ein Zusammenschluss der Kompaniesprecher auf nationaler Ebene. Damit soll die Lage der Tanzprofis im Theaterbetrieb verbessert werden. Das informative Protokoll der ersten Konferenz lässt sich auf www.networkdance.de nachlesen, das nächste Treffen ist für den 19. Februar geplant.
Zudem firmiert der DTD als Träger des Pilotprojekts «Exportförderung für den Tanz», das die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien finanziert. Ziel ist es, die «Sichtbarkeit des in Deutschland produzierten zeitgenössischen Tanzes» auszubauen, und zwar durch Einbindung von Kuratoren, Koproduzenten, Veranstaltern und Repräsentanten der Kompanien. Konkret ist beispielsweise die Teilübernahme von Reisekosten zu internationalen Festivals möglich. Für 2018 sind Aufenthalte bei der deutschen und der tschechischen Tanzplattform, dem Sibiu Performing Arts Market und der «Biennale de la Danse» in Lyon angekündigt. Einzelheiten zu Programm, Bewerbung und Fristen: www.dachverband-tanz.danceinfo.de
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Tanz Januar 2018
Rubrik: Praxis, Seite 73
von Red.
Was bitte passiert eigentlich in «Schwanensee»? Wie kommt «Giselle» ins Grab? Und wer tummelt sich da im Königreich der Schatten von «La Bayadère»? Wer auf die Schnelle wissen will, was ihn im Theater erwartet, der greift für gewöhnlich zum Ballettführer oder klickt im Netz Wikipedia an. Dass sich aus den oft seltsam verschlungenen Inhalten auch sehr unterhaltsame...
Susanne Linke, Sie unterrichten Profitänzer und -tänzerinnen mit einer Methode, die Sie «Inner Suspension» nennen. Was gab Ihnen den Anstoß zu dieser Methode? Ich habe während meiner zweiten Ausbildungsphase in der Folkwang-Hochschule auch viel Klassisches Ballett trainieren müssen: Eine Dreiviertelstunde an der Stange, dann zwanzig Minuten in der Mitte, und dann...
Und ein Fotograf. Noch bevor die Vorstellung beginnt, verewigt er sich und einen Zuschauer auf einem Selfie, um sich dann der Bühne zuzuwenden. Ewigkeitswerte gibt’s dort jedenfalls zuhauf. In einer bunten Bildfolge lässt Susanne Linke blitzlichtartig die Welt eines Hieronymus Bosch wiederaufleben, bevor sie sich auf die eigenen Tanz-Tableaux konzentriert. In einer...
