Jan Pusch
Jan Pusch wird Choreograf in Residenz der Tanzcompagnie Oldenburg ab der Spielzeit 2007/08. Sie untersteht nicht ihm, sondern einer doppelten Leitung: dem bisherigen Oldenburger Kurator Honne Dohrmann und der benachbarten Bremer Dramaturgin Patricia Stöckemann, die wiederum dem Oldenburger Intendanten Markus Müller und dem neuen Bremer Intendanten Hans-Joachim Frey gehorchen. Jan Pusch teilt sich zudem die 20-köpfige Kompanie mit dem Bremer Kollegen Urs Dietrich, der wohl kaum glücklich sein dürfte, seine Dramaturgin nun als seine Chefin zu erleben.
Dazu erhält Pusch nur vorläufig einen Satz Visitenkarten, auf dem «Tanzcompagnie Nord-West (Arbeitstitel)» stehen wird. Der Künstler, wirtschaftlich Oldenburg verpflichtet und gegenüber einem konkurrierenden Künstler samt vier Chefs verantwortlich, denen er bei der Beschaffung von Gastchoreografen behilflich sein soll, um eine «starke Dachmarke» «zur Gewinnung neuer Publikumsschichten» zu etablieren, vulgo: Gastspielreisen zu organisieren, auf ihn kommen viele, viele Konferenzen zu – und all das nur, um vier Tänzerstellen zu sparen.
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Carolyn Carlson: Entschuldigen Sie die Verspätung, ich war gerade so richtig mitgerissen von meinem Improvisationskurs. Das Thema war «blind sein». Was da zwischen den Tänzern abging, war unglaublich spannend.
Ich wollte Sie genau danach fragen, denn Sie haben oft zu Jazz mit Joachim Kühn improvisiert. Was bedeutet Ihnen Improvisation heute? Sie ist noch immer die...
Arja Raatikainen, it is true, is not the most prolific of choreographers. But although she creates new pieces infrequently, every piece is carefully considered content-wise and the concept is scrupulously carried through. Yet hers is no tidy academic approach – although her work is elegant, its dominating force is a savage and enigmatic natural element. The quality...
Ballerina and teacher Melissa Hayden – called by Lincoln Kirstein “the nearest thing to a ‘star’ in our starless company” – died this past August of pancreatic cancer at her home in Winston-Salem, North Carolina. She was 83.
Hayden, a native of Canada born as Mildred Herman danced with the (now-disbanded) corps de ballet of Radio City Music Hall, and,...
