Merce Cunningham 100
Merce Cunningham setzte Zeit seines Lebens eigene Maßstäbe, da darf auch mal eine «Night of 100 Solos» aus der Reihe und um die halbe Welt tanzen. Schließlich handelt es sich bei «A Centennial Event» um ein Jahrhundertereignis – das am 16. April stattfindet, zum hundertsten Geburtstag des Choreografen. Punkt 19.45 Uhr beginnt die Nacht der Nächte im Londoner Barbican -Theatre. -Zeitverschoben setzt sie sich fort in der Brooklyn Academy of Music New York, um schließlich in Los Angeles, im Center for the Art of Performance, ein vermutlich umjubeltes Ende zu finden.
In jeder Stadt garantiert ein ehema-liger Cunningham-Interpret, dass die nachwachsende Tänzergeneration im Sinne des Meisters tanzt – und das selbstverständlich zu Live-Musik, koordiniert von -Christian Wolff, John King und Stephan Moore. Wovon sich jeder selbst überzeugen kann: Ein Live-Stream macht’s möglich. Mehr Infos dazu und zu anderen Aktivitäten im Zeichen Cunninghams auf www.mercecunningham.org
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz April 2019
Rubrik: Side Step, Seite 21
von
Gertrud Grunow
Wenn vom Bauhaus die Rede ist, fallen zumeist Namen wie Walter Gropius, László Moholy-Nagy und Oskar Schlemmer. Dass es in Weimar auch unterrichtende Frauen gab, hat sich nicht dem kollektiven Gedächtnis eingeschrieben. Dabei spielte die «Harmonisierungslehre» von Gertrud Grunow, eine -Variante der Rhythmischen Erziehung, eine rundum «bewegende»...
Wer «Battle» liest, denkt an Breakdance. In den 1990er-Jahren gab es, zumindest in Chicago, auch Battles für Footworker. Bei diesem Tanz bleibt der Oberkörper ganz ruhig. Nur die Füße tanzen – Spitze, Hacke, Spitze – und beschleunigen ihren Step zum sich stetig steigernden Tempo der Musik. Bei 160 Beats per minute sieht Spitze, Hacke, Spitze aus wie auf der...
Ein namenloses Kaff irgendwo in der russischen Provinz. Fern der nebulösen Zentralgewalt geht hier ein bunt zusammengewürfeltes Grüppchen von Beamten seinen Geschäften nach. Wir sehen: den Direktor (Doug Letheren) und seine permanent gackernde, rothaarige Gattin (Cindy Salgado), den besorgten Postbeamten Wieland (Jermaine Spivey), einen Arzt (David Raymond) und...
