Dresden: William Forsythe, Jacopo Godani «N.N.N.N.», «Echoes from a restless soul», «From now on»
Jacopo Godani hat Erfolg. Seine Dresden Frankfurt Dance Company tourt ganz gut und zieht Publikum an. Sein neues Programm, das in Frankfurt im Bockenheimer Depot Premiere feierte, weckt die «Echoes from a Restless Soul» von 2016 wieder auf, zeigt ein nagelneues «From now on» und schiebt «N.N.N.N.» von William Forsythe dazwischen. Als Godani 2015 die ehemalige Forsythe Company übernahm, waren Forsythe-Neueinstudierungen Teil des Programmversprechens.
Diese vier Ns meinen jeden oder niemanden und machen Freude beim Wiedersehen; nur könnten die drei Tänzer und eine Tänzerin die Kontraste zwischen «Lose» und «Gespannt» noch deutlicher machen. Denn das Quartett ist eine Lektion über Schwingmechanik: Ein Körperteil wird losgelassen und der Schwerkraft ausgeliefert oder selbst geworfen oder angestupst. Das hochgezogene Knie stößt den Ellbogen über ihm an. Eine Hand hält die andere am Gelenk und lässt sie fallen. Die fliegenden Hände landen auf Schultern, Köpfen, Händen. Der Witz an «N.N.N.N.» sind die Landungen auf fremdem Terrain: die Hand auf dem Kopf des Nächsten, auf Kollegenschulter, am Nachbarbauch. Wie sich das wohl anfühlt? Ein fröhliches Experiment mit Wahrnehmung, ein ernstes ...
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Tanz November 2018
Rubrik: Kritik, Seite 37
von Melanie Suchy
Damien Jalet, in «Suspiria» sind sämtliche Tanzlehrerinnen Hexen. Das Böse macht den unschuldigen Elevinnen einer privaten Ballettschule ordentlich Beine. Will man so etwas wirklich choreografieren?
Natürlich, ja! «Suspiria» von 1977 ist einer meiner Lieblingsfilme. Die Idee, Hexenkunst und Tanz zu verbinden, ist doch großartig. Man denkt gleich an Mary Wigmans...
Deutschland
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Die PreisträgerInnen des «22. Internationalen Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart» (tanz 5/18) präsentieren ihre Gala: Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, 16., 17. Nov.; Heidelberg, HebelHalle, 18. Nov.; Karlsruhe, 19. Nov.; Augsburg, Kulturhaus abraxas, 21. Nov.; Lindau, 22. Nov.; Regensburg, 23., 24. Nov.; Puchheim/München, 25. Nov.; Ulm,...
Er war der erste dunkelhäutige Star des Balletts, der internationalen Ruhm erlangte – und das ausgerechnet mit dem durchweg «weißen» New York City Ballet. Ihm gehörte Arthur Mitchell von 1955 bis 1968 an – dem Jahr, in dem Martin Luther King Jr. einem Attentat zum Opfer fiel, Amerikas prominentester schwarzer Politiker und Prediger. Ein Ereignis, das Mitchell die...
