Carlos Acosta

Tanz - Logo

Carlos Acosta ist ein Star: In Kuba aufgewachsen, begann seine Zukunft in der Schweiz, wo er 1990 in Lausanne die Goldmedaille holte, eine rasante Karriere am Houston Ballet hinlegte und 1998 nach London zog. Hier trat er in die Fußstapfen von Nijinsky und Nureyev – als männliche Muse des Balletts. Sein aktueller auf ihn zugeschnittener Abend mit Live-Orches-ter im Sadler’s Wells in London, «Apollo and Other Works», umfasst George Balanchines «Apollo» und Jerome Robbins’ «A Suite of Dances» und «Afternoon of a Faun».

Höhepunkt ist die Uraufführung von «Young Apollo», die ihm Adam Hougland zur Musik von Benjamin Britten auf den Leib choreografiert hat.
Acosta liebt das Sadler’s Wells, hier entstand seine Liebeserklärung an Kuba, «Tocororo», zu der ihn sein Vater inspirierte und meinte: «Die Kunst gehört uns allen. Sie ist nicht etwas, das in einer getrennten Welt existiert.» Acosta verkörpert Kuba weltläufig wie kein anderer: in London, Sadler’s Wells, 1.-5. Dez.
www.sadlerswells.com

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Dezember 2009
Rubrik: Highlights, Seite 28
von

Vergriffen
Weitere Beiträge
Das Bild und seine Geschichte

Das Eis der Schlittschuhbahn im Kungsträdgården im Zentrum Stockholms hat sich in eine arktische Landschaft verwandelt. Trockeneisnebel wabert über die blanke Fläche, dazwischen fließen unförmige weiße Zelte umher, die an Eisberge erinnern. Dann beginnen sie zu kalben, und weiße Wesen zwängen sich aus den Zelten. Sie entfalten ihre durchscheinenden Kostüme und...

So wird ein Schuh draus

«Wenn Spitzenschuhe von Experten benutzt werden, sind sie ein Werkzeug des Ausdrucks», sagt William Forsythe. Sein Düsseldorfer Kollege Martin Schläpfer pflichtet ihm bei: «Der Gebrauch des Spitzenschuhs im Kunsttanz ist künstlerische Wahrheit – keine Wahl, sondern ein über Jahrhunderte gewachsenes Bedürfnis, sich so und nicht anders ausdrücken zu wollen....

Premieren im Dezember

Deutschland

Berlin

Ballhaus Ost
«Eine Geschichte» von und mit Jörg Schiebe, Mirko Winkel und Christoph Winkler, 10. Dez.

Dock 11
«Material total», interdisziplinäre Performance von Kindern der freien Montessori Grundschule Pankow, die Objekte dehnen, reißen, brechen, schlagen, wie sie es in ihrer Schule selten tun. 7. Dez.

«Jackson & Clive», chaotische, nichtlineare,...