Benita Cantieni
Benita Cantieni hat ein Trainingsprogramm mit über 500 Übungen entwickelt. Als «Cantienica-Methode für Körperform & Haltung» ist es inzwischen geschützt und wird längst nicht mehr nur im Studio an ihrem Wohnort Zürich gelehrt. Auf der Internetseite finden sich nach Postleitzahlen sortierte Adressen zertifizierter Cantienica-Trainer in vielen Ländern. Nicht unangenehm anstrengend, aber ungeheuer effektiv und wohltuend wirken die Übungen, mit denen zunächst eins aktiviert wird: die skeletthaltende Tiefenmuskulatur.
Die mehrlagige Beckenbodenmuskulatur etwa wird mit allen umliegenden Muskeln des Rückens, des Bauchs, der Hüften und der Beine «zum Powerbecken vernetzt», wie Benita Cantieni schreibt. Das heißt, zum Beispiel im Sitzen: Man zieht die Sitzknochen zueinander und schiebt sie nach unten in den Stuhl. Dann springt automatisch der hintere Levator ani an, und auch die Bauchmuskulatur macht sich bereit, den Bauch zu heben. So entstehen, von unten aufgebaut, ein fester Po, ein langer, gerader Rücken, eine schmale Taille, ein flacher Bauch, nach unten und hinten entspannt in ihre Position sinkende Schultern, und schließlich ein gestreckter Nacken, auf dem frei und hoch erhoben der ...
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Wer in Krefeld unter dem Titel «Tempus fugit» ein neues, in sich geschlossenes, abendfüllendes Ballett über das Verstreichen der Zeit erwartete, sah sich getäuscht. Präsentiert wurde ein dreiteiliges Programm mit älteren Stücken von Robert North. Zu etwas Neuem hat der Balance-Akt zwischen seiner Arbeit als Chef der Münchner Ballett-Akademie und seiner Tätigkeit...
This is inspired, expressive and exhilarat-ing. I’ve said it before, and it bears repeating: hers is a glorious and charged landscape where physicality triumphs over all. For this impressive work, she’s put together a stellar cast of some of Canada’s best contemporary dancers (Eric Beauchesne, Francine Liboiron, Yannick Matthon, Anne Plamondon, Victor Quijada, Pite...
Eis ist ein irres Zeug. Es bringt den Körper aus der Balance. Es beschleunigt den Tänzer auf Tempo 40. Martin Schläpfer, Mainzer Ballettchef und Eiskunstläufer in seiner Jugend, entdeckte, wie sich der Körper «regelrecht in den Raum frisst und schraubt». In Schläpfers Jugend gewann ein Kunstmaler aus Toronto, Toller Cranston, die Weltmeisterschaft in München. Er...
