DVD, CD und der Tanzclip des Monats
ratgeber
being a dancer
Die Autorin Lyndsey Winship schreibt Tanzkritiken für den «London Evening Standard», «The Guardian» und andere Printmedien. Ihr besonderes Interesse für modernen Tanz ist ebenso bekannt wie ihre frischen und wohlwollenden Rezensionen. Ihr erstes Buch, «Being a Dancer», wird bei Tanzstudierenden vermutlich gut ankommen: Es ist preiswert, hat ein praktisches Format und behandelt zahlreiche Fragen, die regelmäßig von jungen Tänzerinnen und Tänzern gestellt werden.
Antwortgeber sind 25 herausragende Persönlichkeiten aus der britischen Tanz-Szene.
Der dritte Abschnitt des Ratgebers, «Getting a Job», dürfte sich wohl als der meistgelesene herausstellen und ist der informativste des Buches. Überschriften wie «Being Employable» oder «Making a Good Impression» stehen Beiträgen voran, die aufstrebenden Tänzern wertvolle Tipps zur erfolgreichen Teilnahme an Auditions geben. Viele davon mögen zwar naheliegend sein, doch hat der Rat von so erfahrenen Tanz-Autoritäten besonderes Gewicht. Andere Abschnitte von Winships Buch sind dagegen fad, und Fragen wie «What Makes a Great Dancer?» bleiben eklatant unbeantwortet.
Ein weiterer Abschnitt des etwas uneinheitlichen Bandes ...
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Tanz November 2015
Rubrik: medien, Seite 60
von
Johan Simons, der bisherige Intendant der Münchner Kammerspiele, nun Intendant der «Ruhrtriennale», liebt den Tanz. Er war selbst einmal Tänzer. Den nachhaltigen Schlussakkord seiner ersten Triennale setzte Anne Teresa De Keersmaeker. Sie modulierte aus Rainer Maria Rilkes fiebrigem Prosa-Poem «Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke» ein...
gestohlene gefühle
Ein Jüngling liebt ein Mädchen und hat sich diesem noch nicht vermählt es ist eine alte Geschichte. Er kauft für teures Geld Ballettkarten, um ihr zu imponieren. Während der Vorstellung sucht er verzweifelt nach dem Moment der Gefühlseinigkeit. Er wird ihn schon in irgendeiner Art finden, denn schließlich hat auch das Mädchen darauf gewartet....
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