Der direkte Weg zu tanz – Vorschau auf kommende Ausgaben
im november: hans van manen_________
Leichtfüßig vor sich hintänzelnd, erklärte er einem Mitglied der tanz-Redaktion unlängst: «Ich muss wieder mehr choreografieren.» Dabei hat Hans van Manen nicht nur mehr als 80 Jahre auf seinem Lebenskonto, sondern auch über 120 Werke in der dazugehörigen Kreativbilanz. Dem Ballett am Rhein und dessen Chef Martin Schläpfer beschert er gerade eine Uraufführung – die erste in Deutschland seit Langem. Ein Blick über die Schulter.
Zwei fremde Augen, die ins Innere des Arbeitsprozesses schauen? Für den Grandseigneur kein Problem!
im dezember: klassisch heute_______
Wenn Alexei Ratmansky am 13. Dezember beim Bayerischen Staatsballett seine «Paquita» vorstellt, braucht man sich um mangelnde Aufmerksamkeit nicht zu sorgen: Zum ersten Mal erarbeitet der gefragte Choreograf ein Petipa-Ballett auf Grundlage des umfangreichen Quellenmaterials – als Höhe- und Schlusspunkt einer Klassiker-Pflege, die keine Kompanie so konsequent betreibt wie die in München. Unter welchen Umständen diese choreografische Erfolgsserie zustande kam, erzählt Wolfgang Oberender, als Stellvertretender Ballettdirektor die treibende Kraft in Sachen Klassik.
______ der direkte ...
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Tanz Oktober 2014
Rubrik: impressum, Seite 80
von
Es sind minimale Nuancen, mit denen der Tanz Gesicht und Gangart ändern kann. Wie ein Serum, das blitzschnell in den Organismus des Zuschauers injiziert wird, zwingen kleinste Modifikationen den Blick zur Neuausrichtung. Ständig müssen neue Wahrnehmungsmuster entwickelt werden. Ein mutiges, merkwürdiges Stück wie «The Greeks» – eine Kooperation zwischen Duda Paiva...
_____deutschland
On tour
Gauthier Dance/Dance Company Theaterhaus Stuttgart zeigt «Alice», eine neue abendfüllende Choreografie von Mauro Bigonzetti mit den Sängerinnen von Assurd (siehe S. 38): Karlsruhe, Tollhaus, 15., 16. Okt.; Aschaffenburg, Stadthalle, 18. Okt.; Lörrach, Burghof, 21. Okt.; Stuttgart, Theaterhaus, 29.–31. Okt., 1., 2. Nov.; Gütersloh, Theater,...
Dieter Haselbach ist ein mitteilsamer Zeitgenosse, wenngleich mit stiller Reserve. Er wirkt kulturbewandert, theateraffin und auskunftsfreudig, solange die Fragen nicht ans Konkrete rühren. An Honorare, Auftraggeber, Entscheidungsfindungen. Dann lehnt sich der schmale Mann zurück und lässt ein feines «Nööö» über die Lippen zischen. Betriebsgeheimnis, Diskretion....
