Highlights 12/18
Monte-Carlo: En compagnie de Nijinsky
So lange ist es noch nicht her, dass Jeroen Verbruggen sich eine Rolle Vaslav Nijinskys zu eigen machte – in «Le Spectre de la rose», von Marco Goecke sozusagen auf seinen Leib choreografiert. Die Nijinsky-Hommage steht erneut auf einem Programm der Ballets de Monte-Carlo – allerdings: Verbruggen tanzt nicht mehr, er choreografiert – diesmal mit «Aimai-je un rêve?» ein Nijinsky-Ballett, mit dem der Star der Ballets russes unter dem Titel «L'Après-midi d'un faune» einst einen handfesten Skandal entfesselte.
«En compagnie de Nijinsky» sind auch Jean-Christophe Maillot und Johan Inger: Der eine zeigt noch mal seine Version von «Daphnis et Chloé», der andere stellt «Petruschka» auf neue Beine.
L’Opéra de Monte-Carlo, Salle Garnier, 8., 9. Dezember; www.balletsdemontecarlo.com
London: Triple Bill und «Schwanensee»
Es muss nicht immer «Nussknacker» sein auf der Weihnachts-Zielgeraden. Zur Abwechslung taugt auch ein «Schwanensee» – wenn er von Matthew Bourne stammt. Nach vier Jahren Abstinenz kehrt dessen umjubelter, inzwischen 23 Jahre alter, ganz und gar männlich bestückter «Swan Lake» zurück auf die Bühne des Sadler‘s Wells in London. Immer ...
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Tanz Dezember 2018
Rubrik: Tanz im Dezember, Seite 36
von
Sia Kate Isobelle Furler, kurz Sia, stürmt in regelmäßigen Abständen die Charts. Ihre R&B-Balladen und angejazzten Songs gehören zum Feinsten, was der Weltpop derzeit zu bieten hat. Dem Tanz ist die bald 43-jährige Australierin von jeher zugetan, und dass sich das auch kommerziell bezahlt macht, zeigt ihr jüngstes Koop-Projekt: Im Frühjahr wird sie bei «Repetto»,...
Reginaldo Oliveira, der beim Badischen Staatsballett unter den Fittichen von Birgit Keil sein choreografisches Talent erprobte, ist seit einem Jahr Ballettchef am Salzburger Landestheater – und macht seine Sache gut. Statt Ausstattungsschinken zu inszenieren, setzt er auf dramatische Stoffe in nüchtern gestalteten Bühnenräumen und legt sein Augenmerk darauf, das...
Jacob Höhne, wie kam es zu einem Theater für Menschen mit Down-Syndrom?
RambaZamba wurde in Berlin von Gisela Höhne und Klaus Erfurth gegründet, dem damaligen Regisseur am Deutschen Theater. Moritz Höhne, mein Bruder, der auch hier im Ensemble ist, wurde mit Trisomie 21 geboren. In der DDR war die Förderung dieser Menschen gleich null. Die Ärzte sagten nach der...
