bolschoi babylon

Wir schenken Ihnen die DVD mit der Doku über die Folgen des Säureattentats auf Sergei Filin – CD: «Ballets Prokofiev», eine Box zum 125. Geburtstag – Die Sommerfilme im Kino – Clip des Monats: Jirí Kyliáns «Oskar»

Tanz - Logo

kino und dvd

sommerfilme

Heiße Mädels, heiße Jungs, heiße Rhythmen und das alles in der heißesten Stadt der Welt – da kann ja wohl kassentechnisch nix schiefgehen. Natürlich ist «Street Dance: New York» ein ganz und gar kommerzielles Filmprodukt und das Finale – Wettbewerbsduell zwischen zwei Geige spielenden Superknaben mit je einer Ballerina im Schlepptau – mit einer der gruseligsten Choreografien aller Zeiten bestückt. Aber trotzdem, aber dennoch ...

wird gut unterhalten, wer sich an einem lauen Sommerabend ein Ticket kauft und danach todsicher in einem Kinosessel zwischen lauter Teenies landet.

Keenan Kampa, im echten Leben echte Tänzerin mit Mariinsky-Anbindung, spielt eine so bildhübsche wie blonde US-Provinzpflanze, die von der Mutter ans Manhattan Conservatory of the Arts umgetopft wird. Wo sie charismatischen Lehrern wie Oksana (Ex-Bond-Girl Jane Seymour) oder busenfreundintauglichen Komplizinnen wie Jazzy (Latin Lover, weibliche Ausgabe: Sonoya Mizuno) begegnet, selbstverständlich auch konkurrenzbesessenen Megazicken. Weil der hochbegabte Violinist Kyle (Richard Southgate) reich ist und arroganter als der hochbegabte Violinist Johnnie (Nicholas Galitzine), kriegt der ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2016
Rubrik: medien, Seite 62
von

Weitere Beiträge
wir lieben barock

Lucinda Childs an der Kieler Oper? Lucinda Childs, die bei «Einstein on the Beach» dabei war als Choreografin und Tänzerin? Ja, vierzig Jahre danach inszeniert sie in Kiel Glucks «Orpheus und Eurydike». In der vergangenen Saison hatte sie dort bei Lullys «Atys» Regie geführt, und in der kommenden Spielzeit wird sie das bei Jean-Marie Leclairs «Scylla et Glaucus»...

hagen: «tanzquartett»

Das Ensemble hier: tipptopp trainiert. Die Gastchoreografen: entweder Stars oder «future celebrities». Doch die Zukunft: gruseldüster. Es ist die alte Leier: Die Kommune ist klamm, jetzt soll das Theater ran. Bis Redaktionsschluss hat sich noch kein Intendantenscherge gefunden, der in Hagen die jüngste Sparauflage von 1,5 Millionen Euro, also etwa zehn Prozent des...

montpellier: «for the sky not to fall»

Nein, bitte nicht schon wieder! Am Eingang zur zweiten Spielstätte des Berliner Hebbel am Ufer (HAU) werden Handtücher verteilt: «Die werden Sie brauchen!» Was vermuten lässt, dass es sich bei Lia Rodrigues‘ «For the Sky Not to Fall» um eine dieser Darbietungen handelt, die den Zuschauer mit Darstellerschweiß oder anderen Sekreten traktieren und Partizipation mit...